Sympathie-Reise durch Lateinamerika: Russland und Kuba haben sich wiedervereint
- Medwedew zu Gast bei Castro: Stundenlanges Treffen
- Zuvor zogen die Russen Hugo Chavez auf ihre Seite
Die Präsidenten Kubas und Russlands, Raul Castro und Dimitri Medwedew, haben bekräftigt, die guten alten Beziehungen ihrer Länder wiederaufleben zu lassen. Die beiden Staatsmänner verbrachten zu Beginn der Visite Medwedews in Kuba mehrere Stunden in Gesprächen miteinander.
Demonstrativ begleitete Castro den Gast aus Moskau zu einer Besichtigung der kürzlich eingeweihten russisch-orthodoxen Kirche in der kubanischen Hauptstadt. Kuba ist die letzte Station einer Großen Lateinamerika-Reise des russischen Präsidenten. Er hatte zuvor am APEC-Gipfeltreffen der Pazifikstaaten in der peruanischen Hauptstadt Lima teilgenommen. Danach hatte er Brasilien und Venezuela besucht.
Das russische Präsidentenamt teilte mit, Moskau wolle in Kuba wie schon zuvor in Venezuela die Kooperation bei der Nutzung der Atomtechnik zur Energieerzeugung und bei der Suche und Förderung von Öl und Gas im Golf von Mexiko voranbringen. Russland will zudem Waffen, Lastwagen, Autos und andere Industrieerzeugnisse in Kuba und Lateinamerika verkaufen.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat

