Bin Laden-Chauffeur nach Hause geschickt:
Von Guantanamo in den Jemen überstellt
- Hamdan soll restliche Haftstrafe in Heimat absitzen
- 100 der noch 250 Inhaftierten stammen aus Jemen

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Obama will Gefängnis in Kuba endgültig schließen
Die USA haben den Chauffeur des Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden aus dem Lager Guantanamo nach Hause geschickt. Der Al-Kaida-Anhänger Salim Hamdan solle die letzten Wochen seiner Haftstrafe in seinem Heimatland Jemen absitzen, teilte das Verteidigungsministerium am Dienstag mit. Hamdan war der erste Terror-Verdächtige, der von einem der umstrittenen Militärtribunale verurteilt worden ist. US-Präsident George W. Bush und der Kongress hatten eine eigene Gerichtsbarkeit geschaffen, um die in dem Lager auf Kuba festgehaltenen Nicht-Amerikaner strafrechtlich zu verfolgen.
Das Verteidigungsministerium nannte keine weiteren Einzelheiten. Hamdan war im August für persönliche Dienstleistungen in Unterstützung des Terrorismus verurteilt worden. Das Tribunal hielt es für erwiesen, dass er einen Mann chauffiert und geschützt hat, von dem er gewusst habe, dass er ein Anführer der radikal-islamischen Al-Kaida sei. Der Jemenite erhielt eine Haftstrafe von 66 Monaten, deren Ende wegen der Jahre in Guantanamo auf Ende dieses Jahres festgelegt wurde. Rund 100 der 250 noch immer in dem Lager einsitzenden Männer stammen aus dem Jemen. Bushs designierter Nachfolger Barack Obama hat angekündigt, das Lager zu schließen. (apa/red)
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