Mittwoch, 26. November 2008

Japaner lebt seit 85 Tagen am Flughafen:
Kinofilm "Terminal" wird zur Wirklichkeit

  • Mann will Flughafen von Mexico City nicht verlassen
  • Mittlerweile ist Hiroshi Nohara dort eine Berühmtheit

Seit ganzen drei Monaten lebt der Japaner Hiroshi Nohara bereits am Flughafen von Mexico City. Die Macher des Kinofilms "The Terminal" hätten sich wohl nicht träumen lassen, dass ihre Geschichte einmal Wirklichkeit werden würde. Genau wie Hauptdarsteller Tom Hanks, ist Nohara an einem Internationalen Flughafen gestrandet.

Warum der Mann seit dem 2. September den Flughafen zu seinem Zuhause erwählt hat, kann er sich selbst nicht erklären. "Ich verstehe nicht, warum ich hier bin. Ich habe keinen Grund," äußerte er sich gegenüber einem Fernsehsender, wie die britische Zeitung "Daily Mail" berichtet. Eigentlich hatte der aus Tokio stammende Mann auch ein Rückflugticket gebucht, dass er dann aber nie eingelöst hat.

Japaner bereits berühmt
Durch milde Gaben von Fast-Food-Restaurants und Passagieren konnte er sich bisher gut ernähren. Mit seinem schmuddeligen Aussehen verschreckte der Japaner zunächst die Reisenden, mittlerweile ist er eine richtige Berühmtheit. Fernsehsender berichten täglich über das ungewöhnliche Leben von Hiroshi Nohara und Touristen halten an, um ein Foto von ihm zu schießen.

Behörden zur Untätigkeit gezwungen
Die Behörden in Mexiko und die japanische Regierung können den Mann nicht zwingen den Flughafen zu verlassen. Dieser darf dort solange verweilen bis sein Visum nächstes Jahr im März abgelaufen ist. (red)

26.11.2008 10:09