Kongo steht vor einer möglichen Einigung:
Rebellen zur Integration in der Armee bereit
- UNO-Gesandte vermittelt Einigung zwischen Parteien
- Schutz der Tutsi-Minderheit müsse verankert werden

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Der kongolesische Rebellenführer Nkunda ist nach UNO-Angaben im Rahmen eines Friedensabkommens mit der Regierung auch zur Integration seiner Kämpfer in die regulären Streitkräfte bereit. Das teilte in New York der UNO-Gesandte und frühere nigerianische Präsident Obasanjo mit, der in der Region zu vermitteln versucht.
Nkunda sei bereit, mit der Regierung von Präsident Joseph Kabila zusammenzutreffen, um über politische, wirtschaftliche und Sicherheitsfragen zu sprechen, sagte Obasanjo. Der Schutz der Minderheiten müsse im Rahmen des Friedensabkommens gewährleistet sein. Nkunda hatte seinen Kampf nach eigenen Angaben begonnen, um die Minderheit der Tutsi in der Region zu schützen. Er betrachte Nkundas Forderungen nicht als überzogen und sei überzeugt, dass beide Seiten ihre Differenzen beilegen könnte, sagte Obasanjo nach einem Treffen mit Generalsekretär Ban Ki Moon.
Die Kämpfe im Osten des Kongos haben seit August eine Viertelmillion Menschen in die Flucht getrieben.
(apa/red)
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