Arbeitet Georgien mit "Stalin-Methoden"?
Wladimir Putin zieht merkwürdige Vergleiche
- Vorwurf des Bombardements bewohnter Ortschaften
- Sowjetischer Diktator Stalin stammte aus Georgien

Im Kaukasus-Konflikt hat der russische Regierungschef Wladimir Putin dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili "Stalin-Methoden" vorgeworfen. Die Führung in Tiflis habe mit ihrem Bombardement von bewohnten Ortschaften in Südossetien nach dem in Georgien gut bekannten Stalin-Prinzip "keine Menschen - keine Probleme" gehandelt. Das sagte Putin nach Angaben der Agentur Interfax auf einer Konferenz zu humanitären Fragen in St. Petersburg. Putin spielte bei seinem Vergleich auf die georgische Herkunft des sowjetischen Diktators Josef Stalin (1879-1953) an.
Georgien habe bei seinem "brutalen, breitangelegten und wahllosen" Überfall auf Südossetien "friedliche und unschuldige Menschen" getötet, sagte Putin. Zugleich verteidigte der Regierungschef erneut die russische Militäroffensive vom August zum Schutz der Menschen in der Region.
(apa/red)
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