Mittwoch, 26. November 2008

Die wahren Gründe für Plassniks Rücktritt: Noch-Außenministerin EXKLUSIV IN NEWS

  • '1. Test als Staatsmann hat Faymann nicht bestanden'
  • Gastkommentar: Ihre starken Worte zum Abschied

Mit starken Worten zum Abschied aus der Regierung meldet sich Außenministerin Ursula Plassnik in der jüngsten Ausgabe des
Nachrichtenmagazins NEWS selbst zu Wort - in Form eines Gastkommentars. Mit scharfen Angriffen auf Neo-Bundeskanzler Werner Faymann, aber auch mit der enttäuschten Feststellung über die Große Koalition: Man sei "in einer stillen Dreier-Koalition gelandet. Das Drehbuch schreibt die Löwel-Muth-Gasse." Plassniks Gastkommentar in Auszügen:

"Den ersten Test als Staatspolitiker hat Werner Faymann schon vor dem Regierungsstart nicht bestanden. Für eine glaubwürdige und tragfähige Europalinie genügen nicht Verbalbekenntnisse zum Friedensprojekt Europa, das Offenlassen der heiklen Frage Volksabstimmung plus ein Sprengkopf zur Selbstauslöschung der Koalition. Faymann ist nicht bereit, sich auch nur ansatzweise von seiner Allianz mit den Betreibern der Anti-EU-Kampagne zu distanzieren. Das mehr als faire Angebot, die vom Boulevard zum Symbol hochgespielte Frage von Volksabstimmungen bei EU-Verträgen für die kommende Legislaturperiode auf Eis zu legen, hat er nicht angenommen." Und weiter: "Achselzuckend haben sich selbst alte Polithasen damit abgefunden, dass wir in einer stillen Dreierkoalition gelandet sind. Das Drehbuch schreibt die Löwel-Muth-Gasse?"

Lesen Sie den ganzen Kommentar im NEWS 48/08

26.11.2008 18:47