"Saliera" erstrahlt im KHM im neuen Glanz: In Seipels Abschieds-Schau zu bestaunen
- In Ausstellung zum "Mythos der Antike" aufgestellt
- Wurde 2003 gestohlen und 2006 wieder gefunden

Die Saliera von Benvenuto Cellini, die 2003 gestohlen und 2006 wieder gefunden worden war, ist wieder im Kunsthistorischen Museum (KHM) zu sehen. In der von Generaldirektor Wilfried Seipel zu seinem Abschied konzipierten Ausstellung zum "Mythos der Antike" (4.12.2008 bis 1.3.2009) sind außerdem auch Leihgaben aus den bedeutendsten Partner-Institutionen des Museums zu sehen.
Die Saliera wird dabei nach ihrer Restaurierung erstmals wieder präsentiert, und wurde im Vorfeld der Ausstellung aufgestellt. Das Ausstellungskonzept beruht einerseits auf dem reichen Bestand an mythologischen Darstellungen der Sammlung des Hauses, andererseits auf der von der Antikenrezeption geprägten wissenschaftlichen Laufbahn Seipels. Werke u.a. von Correggio, Tizian, Spanger oder Parmigianino aus dem KHM, die sich mit dem Mythos der Antike auseinandersetzen, werden Leihgaben u.a. aus dem Louvre, dem Rijksmuseum Amsterdam, dem British Museum oder der Dresdner Gemäldegalerie gegenübergestellt.
(apa/red)
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