Die Gesundheit der Bevölkerung strategisch
steuern: Kommunikation als relevante Basis
- Symposium "Sprechen Sie Gesundheit" in Klagenfurt
- Kooperation: Medizin & Kommunikationswissenschaft

·Präventiver Pieks -
so funktioniert Impfen
Soll den Körper anregen, sich selbst zu schützen
·Impfung zum Schutz vor Meningokokken
Kleinkinder und Jugend- liche besonders gefährdet
"Man kann nicht nicht kommunizieren." Paul Watzlawicks Erkenntnis trifft in der heutigen Medien- und Informationsgesellschaft mehr denn je zu. An einigen Stellen, wie etwa bei der Präventivmedizin, wird jedoch immer noch zu wenig kommuniziert. Dem soll mit dem Symposium "Sprechen Sie Gesundheit - Kommunikation im Gesundheitswesen - Planung oder Zufall?" entgegengewirkt werden.
Das von 26. bis 28. November von der Österreichischen Akademie für Präventivmedizin und Gesundheitskommunikation (ÖAPG) in Klagenfurt veranstaltete Symposium stellt anhand des Themas Impfprophylaxe dar, wie man Bevölkerungsgesundheit strategisch steuern und Präventionskonzepte in die Realität umsetzen kann.
Kommunikationswissenschafter & Medizin im Team
Das Zusammenspiel von Medizinern und Kommunikationswissenschaftern ist für eine erfolgreiche Gesundheitspolitik unabdingbar. Im Rahmen des Symposiums werden die Aspekte sämtlicher Ebenen der Gesundheitskommunikation betrachtet. Der Austausch von Ergebnissen und Erfahrungen mit Netzwerken und Universitäten aus Europa ist ein wesentlicher Teil des Programms.
Rechtzeitig vorsorgen
Impfungen gehören zu den wirksamsten medizinischen Präventionsmaßnahmen, da sie einen hohen Kosten-Nutzen-Effekt aufweisen und auf diese Weise entscheidend zur Senkung der Kosten im Gesundheitswesen beitragen.
Die FSME-Impfung dient als Best-Practice-Modell - 88% Prozent der Österreicher sind zumindest einmal geimpft und immerhin 67% der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren geben an, gegen FSME einen aufrechten Impfschutz zu besitzen.
Die Influenza-Impfung hingegen ist ein gutes Beispiel für eine unbedingt erforderliche Erhöhung der Kommunikationsqualität, denn 5,5 Millionen Österreicher haben keinen wirksamen Impfschutz gegen die "echte" Grippe.
Ziel des Symposiums
Ziel des Symposiums ist u.a. die Erarbeitung eines Gesundheitskommunikations-Konzepts für eine erfolgreiche Impfprophylaxe, das v.a. auf die spezifischen Erfordernisse unterschiedlicher Zielgruppen und Settings eingeht sowie Evaluierungskriterien und Qualitätsmerkmale für die Zukunft definiert.
Nähere Infos unter: www.oeapg.at
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