Merkel und Sarkozy sind endlich einig:
Konjunkturpaket beträgt 1% des EU-BIP
- Konjunkturmaßnahmen in Höhe von 130 Milliarden
- EU-Stabilitätspakt soll wegen Krise gelockert werden

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Künftiger Präsident drückt
jetzt kräftig aufs Tempo
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sind sich bei dem Umfang des geplanten EU-Konjunkturprogramms einig. Ein "gutes Ziel" sei eine einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes entsprechende Summe, schrieben beide in einem vorab veröffentlichten Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und den französischen "Le Figaro".
Der deutsche Wirtschaftsminister Michael Glos hatte bereits in der vergangenen Woche gesagt, das Programm könne ein Volumen von einem Prozent des EU-BIPs haben, was 130 Mrd. Euro entspräche.
Merkel und Sarkozy forderten zudem, wegen der "größten Krise in der jüngeren Geschichte" in den europäischen Volkswirtschaften müsse der EU-Stabilitäts- und Wachstumspakt flexibel ausgelegt werden. Wegen der außergewöhnlichen Umstände im Zuge der globalen Finanzkrise würden einige Länder den geltenden Grenzwert von drei Prozent des BIP bei der Neuverschuldung wohl nicht einhalten können, hieß es.
(apa/red)

