APEC-Gipfel zur weltweiten Finanzkrise:
Scheidender US-Präsident trifft auf Kollegen
- 'Nostalgische Gefühle' bei Bushs letzter Auslandsreise
- Experten erwarten Appell zur Öffnung der Märkte

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Die Staats- und Regierungschefs der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation (APEC) wollen bei ihrem Gipfeltreffen in Peru über Möglichkeiten zur Eindämmung der weltweitern Finanzkrise beraten. US-Präsident George W. Bush traf am Freitag mit seinem chinesischen Kollegen Hu Jintao zusammen. Dabei warb Bush um Unterstützung im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm. Es ist voraussichtlich Bushs letzte Auslandsreise als US-Präsident. Er fühle sich "ein wenig nostalgisch", ließ er nach der Zusammenkunft mit Hu seine Sprecherin Dana Perino mitteilen.
Der chinesische Präsident hat Bush für die "Annäherungen" der Beziehungen beider Länder in den vergangenen Jahren gedankt. Er hoffe gleichzeitig, dass diese Beziehungen vom designierten US-Präsidenten Barack Obama fortgeführt würden, sagte Hu nach Angaben eines Sprechers des chinesischen Außenministeriums am Rande des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) in der perunanischen Hauptstadt Lima. Bush und Hu sprachen nach Angaben einer Sprecherin des Weißen Hauses über die weltweite Finanzkrise, das umstritte Atomprogramm in Nordkorea und über Menschenrechte.
Die Staats- und Regierungschefs der 21 APEC-Mitgliedstaaten kommen am Wochenende zu einem Gipfeltreffen in Lima zusammen. Erwartet wird trotz globaler Finanzkrise ein Appell zur Öffnung der Märkte und ein Bekenntnis gegen Protektionismus. Auch Themen wie der internationale Anti-Terror-Kampf, Ernährungssicherheit, Umweltschutz und Klimawandel stehen auf der Tagesordnung.
(apa/red)

