Erste Details aus Wirtschafts-Untergruppe: Lediglich allgemeine Vorschläge im Papier
- Sicherung der Beschäftigung und mehr Arbeitsplätze
- Wachstum und Geringhalten der Finanzkrise-Folgen

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Aus der Koalitionsverhandler-Untergruppe Wirtschaft sind erste Details bekannt geworden. Im fertigen Papier der Verhandler Doris Bures (SOÖ) und Karlheinz Kopf (ÖVP) werden laut einem Radiobericht als Ziele die Sicherung der Beschäftigung, Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie mehr Wachstum und ein Geringhalten der Folgen der Finanzkrise genannt. Zur Umsetzung bleibt man allerdings vage.
Das Papier enthält laut "Ö1-Mogenjournal" eine Liste mit Vorschlägen wie der Entlastung des Faktors Arbeit, Verbesserung der Aus- und Weiterbildung, eine aktive Außenhandelspolitik zur Unterstützung der Exportoffensive sowie eine ausgewogene Wirtschaftsstruktur mit größtmöglicher Wertschöpfung in Österreich.
Steuerliche Anreize
Um Betriebe zu Investitionen zu motivieren, werden im Papier steuerliche Anreize vorgeschlagen. Außerdem sollen pro Jahr 20 Mio. Euro investiert werden, um Bundesgebäude mit einer besseren Wärmedämmung auszustatten. Unternehmen und private Hausbesitzer sollen mittels "Energiesparscheck" motiviert werden, Geld in Wärmedämmung zu investieren. 50 Mio. Euro zusätzlich in zwei Jahren sollen in Forschung und Entwicklung fließen.
Vorgeschlagen wird von der Wirtschaftsgruppe außerdem eine Reform der Wettbewerbsbehörde. Österreichs Wirtschaft soll in der EU und weltweit gefördert und vor allem die Rolle Österreichs als Tourismusland gestärkt werden.
(apa/red)

