Immer mehr arbeiten nur noch geringfügig: Vor allem Frauen verdienen bis zu 349 Euro
- Ursache: Viele Studenten nehmen "kleine" Jobs an
- 300.000er-Marke könnte jedenfalls Anfang '09 fallen

·Die Arbeitslosenzahl ist deutlich gesunken
Liegt mit 7,4 Prozent am tiefsten Stand seit 2000
·Arbeitslosigkeit in Österreich gesunken
GRAFIK: Der Dezember im Jahresvergleich
·Deutschland erlebt
Beschäftigtenrekord
2007 höchster Stand seit der Wiedervereinigung
Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist im Oktober 08 mit 285.459 auf einen Rekordwert gestiegen. Davon waren 96.008 Männer und 189.451 Frauen, geht aus den Daten des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger hervor. Der Anstieg - nach einem Rückgang in den Sommermonaten - dürfte damit zusammenhängen, dass nach den großen Ferien Studenten Jobs mit geringfügiger Beschäftigung annehmen.
Allein von September auf Oktober wurde ein Anstieg um mehr als 11.000 registriert. Die 300.000er-Marke könnte Anfang 2009 fallen. 1998 wurden geringfügig Beschäftigte in die Sozialversicherung aufgenommen. Sie können selbst entscheiden, ob sie Sozialversicherungsbeiträge bezahlen wollen oder nicht. Für den Dienstgeber ist die Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen dann Pflicht, wenn er mehrere geringfügig Beschäftigte angestellt hat, die zusammen mehr als das Eineinhalbfache der Geringfügigkeitsgrenze verdienen. Die Geringfügigkeitsgrenze liegt ab 2008 bei 349,01 Euro.
(apa/red)

