Gewaltiger Kredit bewilligt: Serbien erhält 518 Millionen Dollar vom Währungsfonds
- Geld soll nur in akuter Notlage ausgeschöpft werden
- Finanzkrise: Wachstumsraten sind zurückgegangen

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Finanzkrise sorgt für den Meinungsumschwung
Der Internationale Währungsfonds (IWF) gewährt Serbien Finanzhilfen in Höhe von 518 Millionen Dollar (rund 410 Millionen Euro). Wie IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn mitteilte, könne das von der Finanzkrise in Bedrängnis geratene Land das Geld im Rahmen einer sogenannten Standby-Vereinbarung innerhalb von 15 Monaten in Anspruch nehmen. Serbien werde die Kreditlinie aber nur ausschöpfen, wenn das Land in eine akute Notlage gerate, betonte Strauss-Kahn.
Wegen der weltweiten Finanzkrise waren die bisher hohen Wachstumsraten in Serbien zuletzt zurückgegangen. Statt der prognostizierten sieben Prozent rechnet das Balkanland für 2009 nur noch mit einem Plus von drei Prozent. Im Rahmen der Vereinbarung mit dem IWF muss die serbische Regierung das Budgetdefizit von derzeit 2,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im kommenden Jahr nun auf 1,5 Prozent verringern.
(apa/red)

