Schmerzliche Trennung von den Fans:
Atletico-Anhänger müssen draußen bleiben
- CL-Spiel gegen PSV findet vor leeren Tribünen statt
- Sicherheitsmängel könnten Fan-Randale provozieren

Atletico Madrid muss sein Fußball-Champions-League-Spiel gegen PSV Eindhoven vor leeren Rängen austragen. Dies entschied der Internationale Sportgerichtshof CAS aufgrund der Ausschreitungen beim Atletico-Heimspiel am 1. Oktober gegen Olympique Marseille (2:1). Das Gericht in Lausanne wies einen Einspruch des spanischen Erstligisten gegen eine Entscheidung der Europäischen Fußball-Union UEFA teilweise zurück.
Allerdings halbierte der CAS die von der UEFA verhängte Geldstrafe für den Verein von ursprünglich 150.000 auf 75.000 Euro. Der Verband hatte Atletico noch zu einem zweiten "Geisterspiel" verurteilt, diese Strafe aber zur Bewährung ausgesetzt. Der CAS hob die Bewährungsstrafe auf.
Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass es im Madrider Vicente-Calderon-Stadion schwere Sicherheitsmängel gegeben habe, die den Ausbruch von Fan-Ausschreitungen ermöglicht hätten. Der Vorwurf der UEFA, wonach es bei der Partie Atletico gegen Marseille auch zu rassistischen Zwischenfälle gekommen sei, habe jedoch nicht eindeutig bewiesen werden können.
(apa/red)
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