Verkehrschaos durch Schnee und Glatteis:
3 Menschen kommen bei Unfällen ums Leben
- Zwei 16-jährige Mädchen bei Zusammenprall getötet
- Auf Westautobahn A1 blieben mehrere Lkws hängen
Der Wintereinbruch in Teilen Österreichs hat mehrere Verkehrsunfälle mit Toten verursacht. In Kärnten sind bei einem schweren Unfall Verkehrsunfall durch Eisglätte in der Nacht zwei 16-jährige Mädchen ums Leben gekommen. Auch in der Steiermark kam es auf Glatteis zu einem tödlichen Unglück, eine 19-jährige Obersteirerin schwebt nach einem weiteren Unfall in Lebensgefahr.
In Niederösterreich musste in der Früh vorübergehend die Westautobahn (A1) zwischen Pöchlarn und Melk in Fahrtrichtung St. Pölten gesperrt werden. Wegen starken Schneefalls und Glätte waren mehrere Lkw hängengeblieben, teilte der ÖAMTC mit. Für gut eine Stunde war der Abschnitt nicht passierbar. Die Einsatzkräfte rückten aus, um die Lkw wieder fahrtauglich zu machen.
In Kärnten sind bei einem schweren Verkehrsunfall durch Eisglätte in der Nacht zwei 16-jährige Mädchen ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, kam ein 24-jähriger Pkw-Lenker im Gemeindegebiet von Ebendorf (Bezirk Völkermarkt) in einer abschüssigen Linkskurve auf der rutschigen Fahrbahn ins Schleudern und prallte mit der rechten Fahrzeugseite gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Die beiden Jugendlichen auf dem Rücksitz wurden bei dem Aufprall tödlich verletzt.
Die eisglatten Straßenverhältnisse dürften auch gestern einem jungen Pärchen in der Obersteiermark im Bezirk Leoben zum Verhängnis geworden sein. Der 20-Jährige und seine 19-jährige Freundin gerieten ins Schleudern und prallten frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw. Die beiden mussten schwerst verletzt in Krankenhäuser gebracht werden. Die 19-Jährige schwebt laut Polizei noch immer in Lebensgefahr.
Auch im Burgenland haben erster Schnee und Glatteis zu einem Großeinsatz der Straßenmeistereien geführt. Im Norden des Landes wurden bereits Schneeräumungen durchgeführt, während im Süden in erster Linie gegen Glatteis vorgegangen werden musste. In Vorarlberg und Salzburg blieb gröbere Verkehrsunfälle trotz Wintereinbruchs aus.
(apa/red)
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