Einbruch in Teich endete für Bub tödlich: Dreijähriger von seinem Vater gefunden
- Stieg in unbeaufsichtigtem Moment auf dünnes Eis
- Wurde dann von seinem Vater leblos aufgefunden

Jener dreijährige Bub, der in Heiligenblut (Bezirk Spittal/Drau) auf die zwei Zentimeter dünne Eisdecke eines zugefrorenen Gartenteichs gestiegen und eingebrochen war, ist in der Universitätsklinik Innsbruck gestorben. Das gab die Polizei nun bekannt. Der Bub war von seinem Vater leblos im Wasser treibend gefunden worden.
Der drei Jahre alte Marvin hatte seinen Großvater bei Arbeiten auf dessen Bauernhof begleitet. Der Opa führte mit einem Transporter Mist aus seinem Stall auf eine nahe gelegene Wiese. Bei der letzten Fuhre wollte der Bub nicht mehr mitfahren und blieb auf dem Hofgelände, um zu spielen. Während sein Großvater unterwegs war, ging er zum Nachbarhof und stieg auf die Eisfläche eines Gartenteichs. Dort brach er ein und wurde erst etwa eine halbe Stunde später gefunden.
Das Kind wurde sofort reanimiert und mit dem Rettungshubschrauber C 7 in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen. Der Bub wurde an eine Herz-Lungenmaschine angeschlossen, der Kampf der Ärzte um sein Leben war letztlich jedoch erfolglos.
(apa/red)
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