Massive Kritik gegen Industrie-Staats- holding: Ditz fordert Auflösung der ÖIAG
- Ex ÖVP-Wirtschaftsminister im Interview mit "profil"
- "Doppelstöckige Verwaltung führt zu Politisierung
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Postämter-Schließung
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Legte Einspruch gegen Wirtschaftsführung ein
·"Der Dilettantismus des Herrn Michaelis"
Postgewerkschafter Fritz im news.at-Interview
In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" fordert der frühere ÖVP-Wirtschaftsminister und ehemalige ÖIAG-Vorstand Johannes Ditz die ersatzlose Abschaffung der Industrie-Staatsholding: "Die Zeit ist gekommen, die ÖIAG aufzulösen". Nach dem geplanten Verkauf der AUA rechtfertige die Verwaltung der drei börsennotierten Beteiligungen Post, OMV und Telekom-Austria keine eigene Aktiengesellschaft mit 15 Aufsichtsräten und ein bis zwei Vorstandschefs, so Ditz.
"Strenggenommen kontrollieren 15 ÖIAG-Aufsichtsräte derzeit einen Manager. Und dieser kontrolliert als Aufsichtsratspräsident die betroffenen Beteiligungen. Diese doppelstöckige Verwaltung und indirekte Einflussnahme führt lediglich zur Aufweichung der Verantwortung und zu vermeidbarer Politisierung."
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