Sprach Faymann mit gespaltener Zunge? Geheime Zusage für Postamt-Schließungen
- ÖIAG-Chef Michaelis kritisiert Verkehrsminister
- "profil" liegen interne Dossiers zur Post-Causa vor

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Vom Umsatz bis zur Entwicklung der Aktien
·Betriebsrat der Post fordert den "Neustart"
Legte Einspruch gegen Wirtschaftsführung ein
·"Der Dilettantismus des Herrn Michaelis"
Postgewerkschafter Fritz im news.at-Interview
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat SPÖ-Infrastrukturminister Werner Faymann entgegen bisherigen Aussagen die Schließung von zunächst 24 Postämtern bereits im Oktober genehmigt. Laut einem profil vorliegenden internen Post-Dossier sollten die Filialen schon ab dem ersten Quartal 2009 zugesperrt werden. Nun will Faymann die Schließung von Filialen in genau diesem Zeitraum per Verordnung verbieten.
ÖIAG-Chef Peter Michaelis kritisiert in einem "profil"-Interview das Vorgehen des Verkehrsministers: "Ich bin der Meinung, Faymann hätte sich im Vorfeld mit uns absprechen sollen. Eine solche Abstimmung hat überhaupt nicht stattgefunden. Als die EU die Liberalisierung des Postmarktes beschlossen hat, habe ich den Postvorstand umgehend aufgefordert, ein strategisches Konzept zu erarbeiten. Dieses Konzept ist Minister Faymann Mitte März vorgestellt worden. Es ist Faymann bei dem Termin vom Postvorstand übrigens auch mitgeteilt worden, dass es nicht ohne Personalabbau gehen wird. Faymann war also informiert."
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