Ellbogencheck bringt Pöck 5 Spiele Sperre:
Schwere Bestrafung der Liga nach Ausraster
- Österreicher-Duell mit Thomas Vanek damit geplatzt
- Vanek kassiert mit Sabres eine 1:6-Heimniederlage

Schwerer Rückschlag für den Kärntner NHL-Legionär Thomas Pöck. Der Verteidiger der New York Islanders ist für die kommenden fünf Spiele gesperrt worden, nachdem er beim Spiel gegen die Ottawa Senators einem Gegenspieler einen Ellbogenstoß in den Kopf versetzt hatte. Für den Vorfall hatte Pöck bereits eine Spieldauerdisziplinarstrafe ausgefasst.
Nach dem NHL-Beschluss entgehen dem Kärntner auch 18.000 Dollar (14.201 Euro) an Lohn für die kommenden fünf Spiele. Das Geld kommt in den NHL-Notfallfonds für Spieler.
Pöck hatte den Senators-Stürmer Ryan Shannon in der 16. Minute des dritten Drittels mit dem Ellbogen am Kopf getroffen. Shannon blieb liegen und musste vom Eis getragen werden. Pöck erhielt für die Attacke eine Spieldauerdisziplinarstrafe, und konnte damit den ersten Sieg seiner Mannschaft nach drei Niederlagen in Folge nur von der Strafbank miterleben. Die Islanders besiegten die Senators 3:1.
Pöck muss wegen der Sperre auch beim Spiel gegen die Buffalo Sabres aussetzen, womit es keine Neuauflage des Österreicher-Duells mit dem Steirer Thomas Vanek geben wird. Der Kärntner kann frühestens wieder am 26. November gegen Pittsburgh zum Einsatz kommen.
1:6-Ohrfeige für Sabres
Vanek und die Buffalo Sabres kassierten unterdessen ihre höchste Niederlage der laufenden NHL-Saison. Die Sabres mussten sich den Columbus Blue Jackets zu Hause 1:6 geschlagen geben. Vanek verbuchte dabei keinen Scorerpunkt und stand bei drei Gegentreffern auf dem Eis. Mit zwölf Saisontoren liegt der 24-jährige Steirer damit einen Treffer hinter dem Russen Alexander Semin von den Washington Capitals auf dem geteilten zweiten Platz der Schützenliste.
(apa/red)
