Wieder nur Nullnummer im Pappelstadion:
Mattersburg und Austria trennen sich nur 0:0
- Burgenländer nun schon elf Ligapartien ohne Sieg
- Elferwürdiges Foul in 91. Minute bleibt ungeahndet

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Ailton gelingt Doppelpack bei 3:0-Sieg für Altach
·Rapid rehabilitiert sich bei Fans mit 5:0
Hütteldorfer lassen LASK daheim keine Chance
·Sturm Graz erkämpft
mühevollen Heimsieg
3:0-Ergebnis gegen Ried klarer als Spielverlauf
Das Mattersburger Pappelstadion war neuerlich Schauplatz einer Nullnummer in der Bundesliga. Eine Woche nach dem 0:0 gegen Austria Kärnten trennte sich der SV Mattersburg in der 18. Runde auch von der Wiener Austria torlos. Die Burgenländer haben damit einen neuen Negativ-Rekord in ihrer Oberhaus-Geschichte aufgestellt, das Team von Franz Lederer ist nämlich nun elf Ligapartien sieglos (vier Remis, sieben Niederlagen).
Der letzte Sieg gelang dem SVM am 23. August gegen Kapfenberg. Mittlerweile ist der Vorsprung auf den Tabellenletzten Altach auf drei Punkte geschmolzen, denn die Vorarlberger haben im Kellerduell Kapfenberg 3:0 deklassiert. Die Austria, die am Dienstag im Derby Rapid 2:0 bezwungen hatte, verlor neuerlich Boden im Kampf an der Spitze, der Rückstand auf den neuen Leader Sturm beträgt sechs Punkte, am Sonntag könnte das Defizit auf Salzburg auf acht Punkte ansteigen.
Die 4.500 Fans sahen eine flotte Anfangsphase, in der die Austrianer spielbestimmend waren, die Mattersburger aber mit vollem Einsatz dagegenhielten. Nachdem durch Naumoski (8.) und Wagner (13.) bzw. Bazina (6.) die ersten Möglichkeiten vergeben wurden und Jancker aufgrund einer Adduktorenzerrung ausgetauscht werden musste (7.), schlief die Partie ein wenig ein. Kurz sorgte jedoch ein ungebetener "Spaziergänger" in Jeans und Ruderleiberl auf dem Spielfeld für Aufsehen.
Elfer-Foul ungeahndet
In der 38. Minute lief Bazina alleine auf Mattersburg-Goalie Bliem zu, der Kroate schoss jedoch über das Tor. Kurz vor der Pause gab es große Aufregung im Austria-Strafraum, nach einer Safar-Parade sollte sich Wagner den Ball mit der Hand mitgenommen haben, deshalb wurde der Treffer der Burgenländer von Schiri Meßner nicht anerkannt. Nach der Pause blieb die Spannung sehr mäßig, Safar rettete im letzten Moment vor Wagner (69.). In der Nachspielzeit drückte dann Schiri Meßner beide Augen zugunsten der Austria zu: Troyansky rempelte von hinten Atan um, doch der fällige Elferpfiff blieb aus (91.).
Puntigamer Sturm Graz - SV Josko Ried Endstand 3:0 (0:0):
UPC-Arena, 12.756, SR Lechner.
Torfolge:
1:0 (47.) Kienzl
2:0 (76.) Hölzl
3:0 (91.) Haas (Elfmeter)
Sturm: Gratzei - Lamotte (18. Sereinig), Schaschiaschwili, Sonnleitner, Kandelaki - Hölzl (82. Scherrer), Kienzl, Hlinka, Stankovic - Muratovic (86. Beichler), Haas
Ried: Gebauer - Stocklasa, Glasner, Burgstaller - Hackmair (75. Hadzic), Mader, Ulmer - Lexa (78. Bammer), Drechsel (64. Berger), Kujabi - Nacho
Gelb-Rote-Karte: Kujabi (59./Unsportlichkeit)
Gelbe Karten: Haas, Hlinka, Stankovic bzw. Mader
(apa/red)
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