Neue Töne zwischen Moskau & Washington?
Medwedew hofft auf Besserung unter Obama
- Russischer Staatschef für strategische Partnerschaft
- Akzeptanz für US-Raketenabwehrschild signalisiert

·Medwedew gratuliert Obama zum Wahlsieg
Präsidenten wollen sich bald persönlich treffen
·Silvio Berlusconi will "Faux Pas" ausbügeln
Nannte Obama "schön, jung & sonnengebräunt"
·"Staatsfeind Nummer 1" gratuliert Obama
PLUS: Berlusconi lobt den
Look des US-Wahlsiegers
Der russische Präsident Medwedew hat Hoffnungen geäußert, dass sich die angespannten Beziehungen seines Landes zu den USA mit Amtsantritt des künftigen US-Präsidenten Obama verbessern. Er begrüße die Wahl Obamas, sagte Medwedew nach dem Weltfinanzgipfel in Washington. Er signalisierte die Bereitschaft, den geplanten US-Raketenabwehrschild unter Umständen zu akzeptieren.
"Wir haben eine Chance, das Problem zu lösen, indem wir uns entweder auf ein globales Raketenabwehrsystem einigen oder zumindest eine Lösung für die bestehenden Programme finden, die die Russische Föderation zufriedenstellen würde", sagte Medwedew. Russland ziehe allerdings ein globales Abwehrsystem "zersplitterten nationalen Elementen" vor, erläuterte der russische Präsident. Damit knüpfte er an frühere Äußerungen seines Vorgängers Wladimir Putin an, der einen gemeinsamen Abwehrschild der USA und Russlands vorgeschlagen hatte.
"Strategische Partnerschaft"
Russland wolle mit den USA eine "strategische Partnerschaft" wie sie mit China bestehe, sagte Medwedew. In den vergangenen Monaten hatten das russische Vorgehen in der Kaukasus-Krise sowie der geplante US-Raketenschild in Osteuropa Spannungen zwischen Moskau und Washington hervorgerufen.
(apa/red)
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