Al-Kaida-Netzwerk erweitert seine Basis:
CIA warnt vor Angriffen auf Ziele in Europa
- Verstärkungen in Nordafrika als Ausgangspunkt
- Hauptgefahr droht aber weiter in Stammesgebieten

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Das Terror-Netzwerk Al Kaida baut nach Erkenntnissen des US-Geheimdienstes CIA seine Basis in mehreren Regionen aus, um Anschläge in Afrika, Europa und auf der arabischen Halbinsel ausüben zu können. Insbesondere in Nordafrika und in Somalia knüpften Terroristenführer engere Kontakte zu militanten Gruppen, um ihre Handlungsfähigkeit zu vergrößern, sagte CIA-Direktor Michael Hayden in Washington.
Auch im Jemen werde Al Kaida stärker. "Veteranen" der Kämpfe im Irak und Afghanistan seien dorthin gezogen, wahrscheinlich mit dem Ziel, Attacken in Saudi-Arabien vorzubereiten. Diesen Zustrom von Kämpfern gebe es auch in Länder Nordafrikas, die als Ausgangspunkt für Anschläge in Europa genutzt werden könnten.
Das größte Problem ist dem CIA-Direktor zufolge aber weiterhin die Verbreiterung der Operationsbasis der Al Kaida in den Stammesgebieten entlang der pakistanisch-afghanischen Grenze. "Heute hat praktisch jede größere terroristische Bedrohung, die meine Dienste verfolgen, Verbindungen in die Stammesgebiete", sagte Hayden. Allerdings gerate Al Kaida auch dort zunehmend unter Druck, fügte er offensichtlich mit Blick auf Aktionen pakistanischer Sicherheitskräfte sowie US-Militärs hinzu. (apa/red)
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