EU-Russland-Gipfel: Routine-Gespräche über neues Partnerschaftsabkommen
- Georgien-Konflikt, Finanzkrise und Sicherheit
- Auch Kurzstreckenraketen in Kaliningrad Thema

·Russische 'Nulloption'
für Streit um Raketen
Medwedew macht vor
EU-Treffen weiter Druck
·Medwedews Wahl-
"Geschenk" an Obama
Russland wird Raketen in Kaliningrad stationieren
·Neuanfang zwischen Brüssel und Moskau?
Gipfel in Nizza: Sarkozy empfängt Medwedew
Drei Monate nach der russischen Militärintervention in Georgien kommen die EU-Spitzen mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew heute in Nizza erstmals wieder zu einem routinemäßigen Gipfeltreffen zusammen. Von dem EU-Russland-Gipfel an der französischen Cote d'Azur soll ein konkretes Datum für die Fortsetzung der Gespräche über neues Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und Russland ausgehen, dem Vernehmen nach können die Gespräche noch im November wieder starten.
Die EU will eine unabhängige Untersuchung über die Ursachen des Georgien-Konflikts auf den Weg bringen. Neben dem Georgien-Konflikt steht die Finanzkrise im Zentrum des Treffens. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso und Medwedew wollen unmittelbar nachher zum Weltfinanzgipfel der G-20 nach Washington aufbrechen. Ungeachtet seiner jüngsten Ankündigung zur Stationierung von Kursstreckenraketen in Kaliningrad als Antwort auf das geplante US-Raketenschild in Europa will der russische Präsident auch über eine neue Sicherheitsarchitektur für den Kontinent sprechen.
(apa/red)
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