Donnerstag, 13. November 2008

Rätselhafte Fuß-Funde schocken Kanada: Alle Gliedmaßen steckten in Joggingschuhen

  • Spaziergänger fanden den siebenten Fuß seit 2007
  • Zwei Füße konnten einem Mann zugeordnet werden

Erneut ist an der kanadischen Pazifikküste ein Schuh angeschwemmt worden, in dem offenbar die Überreste eines menschlichen Fußes steckten. Die Polizei von British Columbia versucht nun zu ermitteln, ob es einen Zusammenhang mit sechs weiteren solcher Funde in Kanada und den USA gibt. Eine Sprecherin teilte mit, ein Paar habe den linken Schuh entdeckt und die Polizei alarmiert. Bei der Gliedmaße handelt es sich um einen Frauenfuß.

Die Polizei hat keine Hinweise auf Gewalt. Alles deutet darauf hin, dass sich die Füße beim natürlichen Verwesungsprozess der Leiche vom Körper gelöst haben. In einem Schuh "verpackt" können sie hunderte Kilometer im Wasser treiben.

Füße häufiger angeschwemmt
Nach Angaben der gerichtsmedizinischen Abteilung der Simon-Fraser- Universität in Britisch Kolumbien werden Füße von Ertrunkenen häufiger an Land gespült als andere Körperteile. Weil sie von den Schuhen und oft zusätzlich von Socken geschützt sind, fallen sie nicht so leicht Raubfischen zum Opfer.

Bisher konnte nur der erste der mysteriösen Funde in Kanada aufgeklärt werden. Der Fuß habe einem unter Depressionen leidenden Mann gehört, der vor gut einem Jahr verschwunden war, teilte die Polizei mit. (apa/red).

13.11.2008 15:52