Tsunamiwarnsystem endlich in Betrieb:
"Meilenstein in der Katastrophenvorsorge"
- Seismometern, GPS-Stationen & Wasserpegelmeldern
- Computer errechnen in Minuten Gefahrenpotenzial

·Todes-Tsunami hatte historische Vorläufer
Ähnliche Katastrophe vor mehr als 550 Jahren
·Stichwort: Tsunami - Berge aus Wasser!
Flutwellen können Höhe von bis zu 30 m erreichen
In Indonesien ist das deutsche Tsunamifrühwarnsystem offiziell in Betrieb genommen worden. An der Feier in der neuen Leitzentrale in Jakarta nahmen der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono und der Parlamentarische Staatssekretär im deutschen Bundesforschungsministerium, Thomas Rachel, teil.
Rachel sprach von einem "Meilenstein in der internationalen Katastrophenvorsorge". Das System besteht aus zahlreichen Komponenten wie Seismometern, GPS-Stationen, Wasserpegelmeldern, Meeresbodensensoren und Messbojen. Bei einem Erdbeben werden die Daten der Geräte über Satellit in die Leitzentrale geschickt, wo Computer innerhalb von Minuten das Gefahrenpotenzial errechnen, damit Katastrophenbehörden und Bevölkerungen gewarnt werden können.
(apa/red)
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