SPÖ zieht ÖVP in "profil"-Umfrage davon: Pröll-Partei kann nur wenig hinzugewinnen
- Sonntagsfrage: Rund 35 Prozent würde SPÖ wählen
- Zustimmung für FPÖ und BZÖ geringer als bei Wahl

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der Wählerströme
Größte "Wanderung" war von Schwarz zu Blau
Die SPÖ vergrößert den Abstand zur ÖVP: Wären am nächsten Sonntag Nationalratswahlen, würden laut der vom Meinungsforschungsinstitut OGM im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage 35 % der Österreicher die SPÖ wählen - bei der Nationalratswahl waren es nur 29 % gewesen. Der ÖVP würden 28 % ihre Stimme geben (NRW 26 %). Die FPÖ würden nur noch 16 % wählen (minus 2 Prozentpunkte zur NRW). Die Grünen kämen auf 11% (NRW 10 %). Beim BZÖ würden 9 % ihr Kreuz setzen (NRW 11 %).
Auch in der Kanzlerfrage konnten beide Großparteien gewinnen: Bei der Möglichkeit, den Kanzler direkt zu wählen, würden 27 % für Werner Faymann votieren - bei der letzten Befragung im September waren es nur 23 % gewesen. Josef Pröll käme auf 20 %. An dritter Stelle steht Heinz-Christian Strache: Ihn wollen unverändert 10 % auf dem Kanzlerstuhl sehen. Für die Neo-Grünen-Chefin Eva Glawischnig würden 8 % votieren. Der neue Vorsitzende des BZÖ, Stefan Petzner, käme auf 2 %.
Derzeit sind die Österreicher noch überwiegend mit der Dauer der Koalitionsverhandlungen zufrieden. Nur einem Drittel der Befragten dauern die Koalitionsverhandlungen schon zu lange. Mehr als die Hälfte der Österreicher glaubt, dass das präsumtive Regierungsduo Werner Faymann und Josef Pröll mehr weiterbringen wird als seine Vorgänger Alfred Gusenbauer und Wilhelm Molterer. 59 % trauen Faymann und Pröll dies zu. 38 % glauben nicht daran, dass Faymann und Pröll mehr zustande bringen werden.
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