Montag, 17. November 2008

Warmes Wetter geht ab heute in "Urlaub":
Schneefallgrenze sinkt schon auf 400 Meter

  • Tagestemperatur bis Freitag nicht höher als 11 Grad
  • Wintereinbruch: Am Samstag ist der Schnee da

Mit den angenehmen Temperaturen ist es diese Woche nun endgültig vorbei. Laut den Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) wird es zunehmend winterlich. Am Wochenende steht uns dann der große Wintereinbruch mit Schnee bevor.

Heute gibt es in der Früh und den ersten Vormittagsstunden besonders an der Alpennordseite noch örtlich etwas Niederschlag. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 600 und 900 Meter. Die Wolken lockern in Folge auf und vor allem im Flachland scheint am Nachmittag zeitweise die Sonne. Viel Sonnenschein kann man im Süden von Osttirol bis zum Mittelburgenland erwarten. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten und im Donauraum lebhaft aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen zwischen null und sechs Grad. Tageshöchsttemperaturen vier bis neun Grad.

Am Dienstag gibt es einige Nebel oder Hochnebelfelder, die sich aber meist auflösen, sonst scheint meist die Sonne. Erst am späten Nachmittag bzw. zum Abend hin ziehen im Westen und Nordwesten vermehrt Wolken auf. Meist weht schwacher, im Osten zeitweise auch auffrischender Wind aus Südost. Frühtemperaturen zwischen minus fünf und plus ein Grad. Tageshöchsttemperaturen zwei bis acht Grad.

Am Mittwoch ist südlich des Alpenhauptkammes auch tagsüber örtlich mit zähen Nebel- oder Hochnebelfeldern zu rechnen, außerhalb der Nebelzonen zeigt sich auch die Sonne. Alpennordseitig sowie im Osten dominieren von der Früh an dichte Wolken, immer wieder regnet es ein wenig, oberhalb von 500 bis 900 Meter fällt Schnee. Im Tagesverlauf klingen die Niederschläge außer im Bergland überall ab, die Wolken lockern auf. Der Wind weht im Süden schwach, sonst mäßig aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen minus vier bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen vier bis neun Grad.

Donnerstag und Freitag empfindliche Abkühlung
Am Donnerstag wird die Nebelneigung südlich des Alpenhauptkammes schwächer, allgemein gibt es daher noch einige Sonnenstunden in weiten Teilen Österreichs. Von Norden her verdichten sich am Nachmittag die Wolken, im Nordosten beginnend setzt Regen ein. Der Wind weht mäßig aus West bis Nordwest, im Norden und Osten frischt er besonders am Nachmittag kräftig auf. Frühtemperaturen minus vier bis plus drei Grad, mit den tieferen Werten im Süden. Tageshöchsttemperaturen sechs bis elf Grad.

Am Freitag dominiert in ganz Österreich starke bis geschlossene Bewölkung, beginnend im Norden und Osten breitet sich der Regen auf ganz Österreich aus. Die Schneefallgrenze sinkt dabei von anfangs 900 bis 1.400 Meter auf 400 bis 700 Meter ab. Der Wind weht lebhaft bis stürmisch aus West bis Nordwest, im Süden mäßig. Frühtemperaturen minus ein bis plus sieben Grad, Tageshöchsttemperaturen vier bis elf Grad, am Nachmittag überall empfindliche Abkühlung.

Schneefall am Wochenende
Der Wintereinbruch steht in Österreich bevor. Die Meteorologen haben keinen Zweifel, dass in der Nacht auf Samstag nicht nur die Temperaturen deutlich sinken, sondern auch Niederschläge über dem gesamten Bundesgebiet niedergehen. Diese Mischung bewirkt, dass es selbst im Flachland schneien wird. Lediglich südlich des Alpenhauptkammes dürfte die weiße Pracht noch auf sich warten lassen.

Ursache für den plötzlichen Temperatursturz ist eisige Polarluft. Auf 2.000 Meter werden die Quecksilbersäulen bis zu minus 13 Grad anzeigen. Schon am Samstag in der Früh liegt von Vorarlberg über Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien bis ins mittlere Burgenland eine geschlossene Schneedecke.

(apa/red)

17.11.2008 10:25