Sturm Graz bleibt die steirische Nummer 1:
2:0 gegen Kapfenberg verlängert Erfolgslauf
- Grazer feiern bereits ihren 5. Bundesligasieg in Folge
- Tor zum 2:0 bremste die ambitionierten Gäste aus

·Rapid schießt sich
auf Wiener Derby ein
5:1-Kantersieg gegen
Altach als Moralinjektion
·Selbst Ried ist LASK
eine Nummer zu groß
Innviertler gewinnen das
Oberösterreich-Derby 3:0
·Mattersburg wartet
weiter auf einen Sieg
Kärnten holt einen Punkt
bei kampfbetontem 0:0
·Marc Janko ist ganz
außer Rand und Band
Salzburgs Offensivmacht
sorgt für 7. Sieg in Folge
Der SK Sturm Graz hat auch im steirischen Derby gegen den Kapfenberger SV seine Siegesserie fortgesetzt. Samir Muratovic (29.) und Andreas Hölzl (63.) bescherten den "Blackies" vor 15.300 Zuschauern in der UPC-Arena ein hochverdientes 2:0 (1:0) und damit den fünften Liga-Erfolg en suite.
Während Aufsteiger Kapfenberg, der durch David Sencar (58.) einen Elfmeter vergab, weiter zwei Zähler vor Schlusslicht SCR Altach rangiert, liegt der Dritte Sturm bei vier Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Red Bull Salzburg weiter in Lauerstellung.
Kapfenberg legte das Derby vor fast ausverkauftem Haus - lediglich im Auswärtssektor blieben etliche Plätze unbesetzt - von Beginn weg äußerst destruktiv an. Hinter Solospitze Bernsteiner agierte ein Vierer-Mittelfeld vor einer massierten Abwehr. Sturm setzte sich sofort in der gegnerischen Hälfte fest, fast eine halbe Stunde hielt jedoch der Defensivriegel der Gäste.
Ein Fehler im Spielaufbau leitete bezeichnenderweise die Führung für die Elf von Franco Foda ein. Stankovic schaltete blitzschnell und bediente Muratovic mit einem Lochpass. Da auch die Abseitsfalle der Gäste nicht funktionierte, lief der bosnische Teamkicker allein aufs Tor und hob den Ball über KSV-Schlussmann Susko elegant ins Netz.
Gregoritsch reagierte zur Pause
Acht Minuten später hätte es schon 2:0 stehen müssen, eine Volley-Abnahme des sträflich alleingelassenen Stankovic fiel aber zu schwach aus. Ein einziger Schuss in die Nähe des vom unterbeschäftigten Gratzei gehüteten Sturm-Tores bei Seitenwechsel sprach Bände.
Kapfenberg-Trainer Werner Gregoritsch musste zur Pause reagieren, nachdem Schellander wegen Schwindelanfällen passen musste. Für den Linksverteidiger kam Iencsi. Ein unnötiges Elferfoul von Sonnleitner an Sencar (56.) ebnete den "Falken" aber die große Chance auf den überraschenden Ausgleich, der Gefoulte setzte den Strafstoß aber klar neben das Gehäuse. Die Strafe folgte auf dem Fuß, nach einem neuerlich perfekt getimten Lochpass von Hlinka auf Hölzl stellte der Flügelspieler mit seinem sechsten Saisontor auf 2:0.
Der kurzzeitige Elan des Aufsteigers war damit eingedämmt, Stankovic (75.) scheiterte mit einem Heber an Susko. Kapfenberg traf durch Sencar (87.) noch die Lattenoberkante, es war der einzige Schuss im gesamten Spiel auf das Sturm-Tor. Während die zu Hause weiter ungeschlagene Sturm-Mannschaft den sechsten Saison-Sieg im achten Spiel vor heimischer Kulisse feierte, wartet der steirische Nachbar weiter auf den zweiten Auswärtspunkt.
(apa/red)
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