Selbst Ried ist LASK eine Nummer zu groß:
Innviertler siegen im OÖ-Derby klar mit 3:0
- LASK blieb für eine starke Anfangsphase unbelohnt
- Drechsel-Elfmeter brachte Ried auf die Siegerstraße

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Erfolgslauf geht mit 2:0
gegen Kapfenberg weiter
Die SV Ried bleibt die Nummer eins in Oberösterreich. Mit einem 3:0-(2:0)-Derbyerfolg gegen den LASK Linz feierten die Innviertler einen wichtigen Prestigesieg und verbesserten sich auf den fünften Tabellenrang der Fußball-Bundesliga. Herwig Drechsel per Elfmeter (10.), Florian Mader (31.) und Nacho (64.) sorgte für den sechsten Saison-Heimerfolg der vor eigenem Publikum weiter ungeschlagenen Rieder.
Während Ried in den jüngsten neun Spielen nur einmal (0:2 in Kapfenberg) verloren hat und den Anschluss an die obere Tabellenhälfte schaffte, bleibt der LASK nach der fünften Niederlage in Serie, der zweiten unter Neo-Coach Klaus Lindenberger, auf Rang sieben und damit klar unter den Erwartungen. Zum vierten Mal en suite kamen die chancenlosen Athletiker darüber hinaus zu keinem Torerfolg.
Dabei erwischten die Linzer im mit 7.500 Zuschauern ausverkauften Fill-Metallbau-Stadion den besseren Start. Der erstmals von Beginn weg aufgebotene Pichler (7.) traf nach einem Vastic-Freistoß nur die Latte, Saurer prüfte Sekunden später Ried-Torhüter Gebauer. Eine zu ungestüme Strafraum-Attacke von Routinier Baur an Kujabi ebnete den Hausherren, bei denen Hackmair den gesperrten Lexa ersetzte, aus der ersten gefährlichen Aktion aber die Führung. Drechsel ließ sich per Elfmeter die Chance auf sein 78. Bundesliga-Tor nicht entgehen.
LASK konnte Rieder Abwehr nicht überwinden
Mit dem Vorsprung im Rücken agierte die Mannschaft von Paul Gludovatz in ihrer Lieblingsrolle. Der LASK rannte sich in der gesicherten Abwehr fest und lief selbst Gefahr, bei schnellen Gegenstößen seine Abwehr zu entblößen. Noch dazu erwies sich Ried bei den sich bietenden Möglichkeiten abgebrühter. Nach einem Drechsel-Eckball bugsierte Mader (1. Treffer für Ried) einen Schuss von Hadzic über die Linie.
Der LASK versuchte zumeist über die Mitte in Tornähe zu kommen, bis auf einen Mayrleb-Kopfball (41.) nach einem Eckball blieben die Athletiker aber wirkungslos. Dies sollte sich auch nach Seitenwechsel nicht ändern.
Mit untauglichen Mitteln suchten die Schwarz-Weißen den Anschlusstreffer - und kassierte aus einem perfekten Konter das 0:3. Über Glasner und Ulmer, der zwei Linzer stehen ließ, kam der Ball zu Nacho, der aus kurzer Distanz seinen fünften Saisontreffer erzielte. Ried feierte im 45. Vergleich mit dem LASK bei 18 Niederlagen und 14 Remis damit den 13. Sieg, den 12. vor heimischer Kulisse.
SV Josko Ried - LASK Linz Endstand 3:0 (2:0)
Ried, Fill-Metallbau-Stadion, 7.500 (ausverkauft), SR Meßner
Torfolge:
1:0 (10.) Drechsel (Elfmeter)
2:0 (31.) Mader
3:0 (64.) Nacho
Ried: Gebauer - Stocklasa, Glasner, Burgstaller - Hadzic, Mader, Ulmer - Hackmair (86. Strak), Drechsel (78. Salihi), Kujabi - Nacho (91. D. Hofer)
LASK: Cavlina - Hart, Baur, Hoheneder, Wisio - Klein (65. Salmutter), Vastic, Prager, Saurer (85. Freudenthaler) - Mayrleb, Pichler (65. Mijatovic)
Gelbe Karten: Hadzic, Hackmair bzw. Baur, Mayrleb, Vastic
(apa/red)
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