Auch Online-Handel spürt Konsum-Flaute: An Weihnachten wird weniger eingekauft
- 39,2 % kaufen Geschenke im Netz, 2007 noch 51,8 %
- Konsumenten versuchen preisbewusster einzukaufen

·Auch Online-Handel spürt Konsum-Flaute
FORMAT: An Weihnachten
wird weniger eingekauft
·Neue Konkurrenz für eBay in Österreich
ricardo.at will vor allem bei Gebühren punkten
Das trübe Konsumverhalten der Österreicher bekommt nun auch der online-Handel zu spüren: 39,2 Prozent der insgesamt 500 Befragten kaufen ihre Weihnachtsgeschenke heuer auf jeden Fall im Internet, 2007 waren es noch 51,8 Prozent. 24 Prozent werden heuer sicher nicht online shoppen, 36,8 Prozent sind noch unentschlossen. Das geht aus einer von marketagent.com für das online-Auktionshaus eBay durchgeführten Umfrage hervor, die FORMAT exklusiv vorliegt.
61,5 Prozent geben an, heuer im Internet voraussichtlich gleich viel wie letztes Jahr auszugeben, 14,9 Prozent wollen weniger, 23,6 Prozent mehr ausgeben. Der durchschnittliche online-Kunde gibt in Österreich laut ebay 139 Euro für Weihnachtspräsente aus (bei 2,3 Millionen Internetshoppern macht das knapp 320 Millionen Euro für die gesamte Branche).
Via Netz vor allem Bücher gekauft
Heuer werden sich via Netz vor allem Bücher (51 Prozent), CDs, DVDs und andere Unterhaltungsmedien (50 Prozent), aber auch Spielzeug (33,8 Prozent), Computer, Handys, Fotoapparate und Zubehör (30,6 Prozent) gut verkaufen.
"Konsumenten versuchen offensichtlich preisbewusster einzukaufen und tun dies in einem großen Ausmaß über eBay. Auch an uns geht die wirtschaftliche Krise aber nicht spurlos vorbei, allerdings scheinen wir etwas weniger betroffen als andere", sagt Alberto Sanz, Geschäftsführer von eBay-Österreich zu FORMAT.
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