FSB überwacht die Grenze zu Südossetien:
Russischer Geheimdienst in Georgien aktiv
- Grenze zu georgischem Kernland steht unter Aufsicht
- Moskauer Zeitung deckt geheime FSB-Aktivität auf

·FSB überwacht die
Grenze zu Südossetien
Russischer Geheimdienst
weiter in Georgien aktiv
·Gorbatschow-Auftrag zu Attentat auf Papst?
Autor: Gab Anweisungen bei Johannes Paul II.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB soll laut einem Zeitungsbericht die Grenzen der abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien zum georgischen Kernland bewachen. Damit sei das Thema echte Unabhängigkeit für die an Russland angrenzenden, völkerrechtlich zu Georgien gehörenden Gebiete endgültig erledigt.
Ein entsprechendes Abkommen werde nach der Ratifizierung des Partnerschaftsvertrages mit den Regionen durch die Staatsduma geschlossen, berichtete die Moskauer Zeitung "Kommersant" unter Berufung auf das russische Außenministerium. In Russland ist der FSB für den Grenzschutz zuständig.
Russische Soldaten an die Grenzen
Nach dem Krieg zwischen Russland und Georgien im August war es immer wieder zu Scharmützeln an der Trennlinie zu den georgischen Kerngebieten gekommen. Eine unbewaffnete EU-Beobachtermission soll in den sogenannten Pufferzonen die Einhaltung der Waffenruhe kontrollieren.
Die Regierung in Tiflis wirft Moskau eine Okkupation georgischer Gebiete vor. Moskau hatte ungeachtet scharfer internationaler Proteste Ende August die Regionen als unabhängig anerkannt.
Russland will in beiden Gebieten insgesamt 7.600 Soldaten stationieren. Der russische Grenzschutz ist seit einigen Jahren wieder dem Inlandsgeheimdienst unterstellt. Auch in Armenien schützen russische Soldaten bis heute die Grenzen zu den Nachbarstaaten Türkei und Iran.
(apa/red)
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