Mittwoch, 15. Oktober 2008

Ende der Teuerung noch nicht absehbar:
Heimische Inflation unverändert bei 3,7 %

  • Ausgaben für Energie als Preistrieber Nummer eins
  • Nahrungsmittel machen ein Fünftel der Teuerung aus
    UMFRAGE: Wie verkraften Sie die Teuerungswelle?

Die Teuerungsrate bleibt weiterhin auf hohem Niveau. Laut Statistik Austria betrug die Inflationsrate für September unverändert zum August 3,7 Prozent. Trotz einiger Preisrückgänge verursachten die Ausgaben für Energie (Treibstoffe und Heizöl) im September mehr als ein Viertel der Gesamtinflation. Als zweitstärkster Preistreiber erwiesen sich die Ausgaben für Nahrungsmittel, die ein Fünftel der Teuerung ausmachen. Als Preisdämpfer wirkten erneut die Ausgaben für "Nachrichtenübermittlung".

Die Teuerungsrate des Pensionistenpreisindex lag im September 2008 bei 3,9 Prozent und damit höher als im August (3,8 Prozent) und wies damit eine um 0,2-Prozentpunkte höhere Teuerungsrate als der VPI auf. Auch hier waren "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" sowie "Verkehr" die größten Preistreiber, die gemeinsam rund zwei Fünftel der Teuerung verursachten.

Der in der Eurozone harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg im September ebenfalls um 3,7 Prozent und damit leicht schneller als im August (3,6 Prozent). (apa/red)

15.10.2008 17:36