Pröll zeigt Skepsis gegenüber FPÖ und BZÖ:
Schwarz-Blau-Orange "nicht wahrscheinlich"
- ÖVP-Chef kritisiert Wankelmut beider Rechtsparteien
- Option dennoch offen, Gespräche mit SPÖ vorrangig
·Häupl: "Jetzt kommt Schwarz-Blau-Orange"
Wiens Bürgermeister exklusiv im NEWS-Talk
·Konstruktives Treffen
von Faymann & Pröll
Einigung auf Konjunktur- Paket am 28. Oktober
·Koalition: Glawischnig
warnt vor Verzögerung
Nach Treffen mit Pröll: Ja zu Österreich-Gesprächen

Eine Koalition zwischen ÖVP, FPÖ und dem BZÖ bleibt unwahrscheinlich. Der neue Obmann der Volkspartei hat sich in einem Interview sehr skeptisch zu dieser Regierungsoption geäußert. Besonders sauer stieß Pröll der Wankelmut möglicher Partner auf.
Der neue ÖVP-Obmann Josef Pröll hält eine Koalition der Volkspartei mit FPÖ und BZÖ "derzeit" für "nicht sehr wahrscheinlich". In der "Zeit im Bild 2" verwies er darauf, dass FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nach dem scheinbaren Friedensschluss mit dem orangen Bündnis heute wieder eine Zusammenarbeit abgelehnt habe. Dies zeuge vom Wankelmut in diesen beiden Parteien.
"Was ich sehe und höre, ist nicht dazu angetan, dass übertriebener Optimismus für eine schwarz-blau-orange Regierung angebracht ist", meinte Pröll. Ausgeschlossen sei solch eine Koalition freilich nicht. Derzeit führe er aber Gespräche mit SPÖ-Chef Werner Faymann, der ja auch den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten habe.
(apa/red)
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