Neue Grünen-Chefin Eva Glawischnig:
Kritik an EU und Problemen mit Ausländern
- "Agieren in der Europapolitik extrem abgehoben"
- Neuer populärer Kurs soll mehr Erfolg bringen

·Grüne werfen ÖVP
"Fahrlässigkeit" vor
Glawischnig stellt Partei auf Oppositionsrolle ein
·Reformen bei Grünen sind "unvermeidlich"
Van der Bellen sieht Neu- start als notwendig an
·Grüner Rekordhalter Van der Bellen geht
Länger Parteichef als alle Vorgänger zusammen
In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS kündigt die designierte Grünen-Chefin Eva Glawischnig die neue Linie ihrer Partei an: Wir agieren etwa in der Europapolitik extrem abgehoben. Europa müssen wir viel kritischer darstellen. Auch beim Ausländerthema dürfen wir die Probleme nicht negieren. Wir sollten viel mehr erkennen, dass es mit der Integration auch zahlreiche Probleme gibt. Mit diesen Themen sollen die Grünen wieder auf Erfolgskurs kommen, hofft Glawischnig.
Die neue Parteichefin attestiert gegenüber NEWS den Grünen zudem, generell ein Schritt zu weit in der Zukunft und damit zu fern von den Sorgen und Nöten der Menschen zu sein. Das könne man als Abgehobenheit interpretieren.
Zu ihrem neuen Führungsstil sagte Glawischnig im NEWS-Interview: Ich treffe Entscheidungen schnell. Alexander Van der Bellen hingegen überlegt oft länger. Letzteres hat natürlich oft auch Vorteile.
Das komplette Interview können Sie im NEWS 41/08 nachlesen!
