Wespen attackierten Gruppe von Schülern:
20 Kinder und zwei Lehrerinnen gestochen
- Volksschüler waren in Nest der Insekten getreten
- Lehrkräfte verständigten Rettung und Feuerwehr

Von Erdwespen ist in Oberösterreich eine Gruppe von Volksschülern aus Wels attackiert worden. Die Kinder waren bei einem Ausflug in das Nest der Insekten getreten, daraufhin reagierten diese aggressiv: 20 Kinder und zwei Lehrerinnen wurden gestochen, berichteten oberösterreichische Zeitungen.
Den Ausflug ins Pesenbachtal werden die Schüler der zweiten und vierten Klasse wohl nicht so rasch vergessen. Durch die Wespenattacke brach Panik unter den Kindern aus, die Lehrer verständigten Rettung und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, um die aufgeregten jungen Wanderer zu beruhigen.
Alle Wespenopfer wurden schließlich zu einem Arzt in Feldkirchen im Bezirk Urfahr-Umgebung gebracht und untersucht. "Zum Glück war kein Kind allergisch", stellte dieser zur allgemeinen Erleichterung fest. "Das größte Problem war nur die Panik", sagte der Mediziner.
Auch Wespen-Attacke in Niederösterreich
Fast zeitgleich wurde eine Schulklasse aus Niederösterreich bei den Myrafällen bei Muggendorf (Bezirk Wiener Neustadt) von einem Wespenschwarm attackiert. Dabei wurden 15 Kinder von den Tieren gestochen. Die Opfer, allesamt Jahrgang 1995, dürften den Vorfall aber glimpflich überstanden haben. Sie seien leicht verletzt, die zwölf Mädchen und drei Burschen hätte keine allergischen Reaktionen gezeigt, berichtete "144 - Notruf NÖ".
(apa/red)
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