Die Finanzkrise trifft jetzt uns
- Europa zittert vor Banken-Crash

Billionen Weg. Börsen mit Rekordverlusten. Europa zittert vor Banken-Crash. So sicher sind jetzt Ihr Geld & Ihre Pension.
Der 29. September geht als Schwarzer Montag in die Wirtschaftsgeschichte ein. Die New Yorker Börse erlebte ihren bislang schlimmsten Absturz. Der Aktien-Index Dow Jones brach um 777,7 Punkte ein, weil das 700 Milliarden Dollar schwere Hilfspaket der US-Regierung scheiterte. Mit diesem Börsencrash wurden 1,2 Billionen Dollar an Wert vernichtet. Weltweit legte eine Börse nach der anderen eine Bauchlandung hin. Der Wiener Aktienmarkt war keine Ausnahme. Jetzt fürchten Zigtausende Anleger um ihre Ersparnisse und Pensionen.
US-Übermut schadet Europa. Die globalisierte Finanzwelt wird noch immer von den USA aus gesteuert. An der Wall Street in New York saßen die Investmentbanken, bis vor wenigen Monaten als Säulenheilige der Finanzwelt verehrt. Nun liegen sie unter ihren eigenen Trümmern begraben. Doch die Welt wird noch lange leiden.
Ausgegangen ist das Unglück vom Übermut der USA. Die US-Nationalbank FED hat mit Billigung der US-Regierung ständig Geld in den Markt gepumpt. Nahezu jedem wurde Kredit gewährt, kaum ein Haus blieb ohne Hypothek. Alle sollten konsumieren, kaufen und die Wirtschaft beleben. Als man bemerkte, dass viele Kredite ausfallen könnten, erwiesen sich die Investmentbanker als erfinderisch. Sie bündelten faule Kredite zu neuen Produkten mit besserem Rating. So als ob viele alte Fische zusammengebunden plötzlich frisch riechen würden. Damit war noch dazu enorm viel Geld zu verdienen. Die US-Banken haben diese Finanzprodukte rund um die Welt verkauft und somit das Risiko verteilt, erklärt der Unternehmensberater Wolfgang Kulterer, der die Finanzkrise jetzt in London miterlebt (Interview links). Als Chef der Hypo Alpe-Adria war sein Institut eines der ersten Opfer der Investmentbanken.
Lesen Sie die ganze Story im aktuellen NEWS-Magazin 40/2008
