US-Sonde beobachtet Schneefall auf Mars:
Lasergerät registrierte Wetterphänomen
- Flocken erreichten Boden des Roten Planeten nicht
- Experten konnten zwei "Wasserminerale" nachweisen

·(Un)Happy Birthday: NASA feiert ihren 50er
KLICKEN: Resümee und Ausblick zu US-Raumfahrt
·Die Meilensteine der Weltraumforschung
KLICKEN: Von Sputnik bis hin zur Marslandung?
·Die Reise zum Mond: Ein Traum am Ende?
Vor 40 Jahren letzter Mann am Erdtrabanten
·Spacig: Urlaub im All in zwei Jahren Realität
KLICKEN: Ferienträume in den Weiten des Weltalls
·Chinas erster All-
Spaziergang geglückt
Nach Russland und USA drittes Land im Weltall
·Europa emanzipiert sich von der NASA
Visionen der ESA seien anders als jene Amerikas
·NASA entdeckte ein neues Schwarzes Loch
Bisher größtes bekanntes
Sternenobjekt dieser Art
Die US-Mars-Sonde "Phoenix" hat erstmals Schneefall auf dem Roten Planeten beobachtet. Ein Lasergerät registrierte das Wetterphänomen kürzlich, teilten Forscher in Los Angeles mit. Die Flocken seien aber verschwunden, bevor sie den Boden erreicht hätten.
Bodenexperimente hätten zudem zwei Minerale nachgewiesen, die in flüssigem Wasser vorkommen, teilte der Wissenschaftler William Boynton mit. Es handle sich im Kalziumkarbonat (Kalk) und Phyllosilicat. Wie sie in den Boden gelangten, sei ein Rätsel.
Zu den größten Erfolgen der im Mai mit der Landung der Sonde begonnenen Mission gehört der Nachweis von Eis auf dem Mars. Der Boden im Landegebiet wurde zudem als leicht alkalisch bestimmt und enthält wichtige Nährstoffe und Mineralien. "Ist das eine bewohnbare Region auf dem Mars? Wir nähern uns dieser Hypothese", sagte der Wissenschaftler Peter Smith. "Wir lernen aber auch, dass der Mars viele Überraschungen für uns hat und wir unsere Untersuchung noch nicht abgeschlossen haben."
(apa/red)
