Drei Österreicher erreichen Gruppenphase:
Nur war keiner von ihnen auf dem Spielfeld
- UEFA-Cup: Stranzl un Linz nicht einmal im Kader
- Große Sensationen bleiben aus - Nur Everton raus

·Deutsches Quartett schafft den Aufstieg
UEFA-Cup: Auch Stranzl mit Spartak weiter dabei
·Salzburger Fußball-
Wunder ausgeblieben
UEFA-Cup: Gegen Sevilla
ohne Tor ausgeschieden
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UEFA-Cup: Veilchen in Verlängerung mit Pech
·UEFA Europa-League:
Auslosung 2009/2010
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Wenn sich auch die Wiener Austria und Red Bull Salzburg in der 1. Hauptrunde verabschiedet haben, so werden in der Gruppenphase des UEFA-Cups dennoch drei Österreicher vertreten sein. Spartak Moskau (Martin Stranzl), Twente Enschede (Marko Arnautovic) und SC Braga (Roland Linz) schafften den Aufstieg, wobei jedoch keiner der drei ÖFB-Kicker einen Beitrag zu diesem Erfolg leistete.
Stranzl stand beim 1:1 von Spartak in Moskau gegen Banik Ostrau (Hinspiel 1:0) ebenso nicht im Kader wie Linz beim 2:0-Auswärtserfolg (Hinspiel 4:0) gegen Artmedia Petrzalka. Neo-Teamstürmer Marko Arnautovic sah den 1:0-Sieg von Twente vor eigenem Publikum gegen Stade Rennes (Hinspiel 1:2) nur von der Bank aus.
Auch Ekrem Dag war beim UEFA-Cup-Auftritt seines Arbeitgebers Besiktas Istanbul nicht im Kader, dafür blieb ihm aber immerhin die überraschend klare 1:4-Schlappe beim ukrainischen Vertreter Metalist Charkiw (Hinspiel 1:0 für die Türken) erspart. Als einziger Österreicher war Thurgay Bahadir im Einsatz, sein Club Kayserispor schied aber nach einem Auswärts-0:0 gegen Paris Saint-Germain (die erste Partie hatten die Franzosen 2:1 gewonnen) aus. Während Bahadir durchspielte, stand sein Clubkollege und ÖFB-U21-Teamspieler Harun Erbek nicht im Aufgebot.
Der Underdog Tschernomore Warna war knapp an einer Sensation dran. In der 79. Minute führten die Bulgaren in Stuttgart mit 2:0, wären nach dem 1:2 im Heimspiel weiter gewesen. Die deutschen Teamspieler Hitzlsperger (82.) und Gomez (94.) schafften mit Last-Minute-Treffern aber noch die Trendwende.
Sensationen bleiben aus
So wie in Paris blieben auch an fast allen anderen UEFA-Cup-Schauplätzen große Sensationen aus. Den Einzug in die Gruppenphase schafften unter anderem Ajax Amsterdam, AC Milan, Schalke 04, VfB Stuttgart, Hamburger SV, Manchester City, Olympiakos Piräus, VfL Wolfsburg, Feyenoord, Galatasaray, Tottenham, Aston Villa oder Sampdoria. Etwas überraschend kam hingegen das Aus von Everton gegen Standard Lüttich.
Für die Gruppenphase, an der erstmals seit ihrer Einführung vor vier Jahren kein Schweizer Club teilnimmt (FC Zürich, Bellinzona und die Young Boys scheiterten), qualifizierten sich insgesamt 40 Mannschaften. Die Auslosung der Fünfer-Gruppen erfolgt am Dienstag in Nyon. (apa/red)
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