Gegen den Fall in die Bedeutungslosigkeit:
Mattersburger gegen Ried unter Zugzwang
- Burgenländer halten bei vier Niederlagen in Folge
- Gludovatz: "Auch für uns steht viel auf dem Spiel"
·Sturm gegen Kärnten
auf die Siegerstraße
3:0-Heimsieg beendet
die Minikrise der Grazer
·Kapfenberg trotzt
Austria ein Remis ab
Wiener verteidigen mit
0:0 aber Tabellenführung
·Salzburg glückt die
Revanche gegen Rapid
Zickler schießt Red Bull
zu verdientem 1:0-Sieg
·Altach fügt LASK eine
bittere 1:3-Pleite zu
Ailton gelingt sein erstes
Tor für die Vorarlberger
·Runde für Runde: Alle
Spiele im Rückblick!
Bilder: Die Highlights der Bundesliga-Saison 08/09

Der SV Mattersburg steht in der 12. Runde der Fußball-Bundesliga nach zuletzt vier Niederlagen in Folge unter Zugzwang. Die Burgenländer liegen in der Tabelle abgeschlagen auf dem achten Rang, der Rückstand auf den siebentplatzierten Tabellennachbarn SV Ried beträgt bereits acht Punkte. Im direkten Duell am Freitag (20.30 Uhr/live auf news.at) in Ried darf Mattersburg also nicht verlieren, will es den Anschluss an das Mittelfeld wahren.
Die Vorzeichen stehen schlecht: In der laufenden Saison hat Mattersburg bisher alle fünf Auswärtsspiele verloren. "Die Gründe für die Auswärtsschwäche liegen vor allem im Kopf", sagte Mattersburgs Trainer Franz Lederer am Donnerstag. "Manche Spieler sind auf fremden Plätzen nicht so selbstsicher." Trotzdem sieht Lederer für seine Mannschaft auch im Fill-Metallbau-Stadion Chancen auf Punkte. "Ried muss gegen uns mehr fürs Spiel tun. Sie können nicht so passiv spielen wie in den vergangenen Matches", sagte Lederer und kündigte eine starke Leistung seiner Mannschaft an. "Die vielen individuellen Fehler der vergangenen Wochen werden wir gegen Ried vermeiden."
Ried jetzt "auf stärkerer Basis"
Für die SV Ried bietet das Spiel die Gelegenheit, den Erfolgslauf der jüngsten Matches fortzusetzen und sich endgültig vom Tabellenende zu verabschieden. "Auch für uns steht viel auf dem Spiel", warnte Ried-Coach Paul Gludovatz. "Die punktemäßige Schere darf sich nicht schließen." In den vergangenen vier Spielen blieb Ried ungeschlagen und holte unter anderem gegen Meister Rapid in zwei Spielen vier Punkte, nachdem es davor vier Spiele in Folge nicht gewonnen hatte.
Das Erfolgsrezept glaubte Gludovatz zu kennen: "Die Mannschaft steht jetzt in allen Bereichen auf einer stärkeren Basis. Wir haben im physischen Bereich gearbeitet, psychisch haben die Siege geholfen, wir begehen auch weniger Fehler. Jetzt lässt sich auf dieser Basis aufbauen." Im eigenen Stadion ist Ried wie gewohnt auch heuer eine Macht, die Oberösterreicher haben in fünf Partien vier Siege und ein Unentschieden erreicht.
Von einem Höhenflug möchte Gludovatz aber nichts wissen. "Vor wenigen Wochen sind wir noch als Fixabsteiger gehandelt worden", erinnerte er sich. "Wir wollen weiterarbeiten. Ich bin Realist." Die Aufgabe am Freitag ist für sein Team schwer genug. Denn trotz der aktuellen Erfolgsläufe ist die SV Ried gegen Mattersburg seit fünf Spielen sieglos.
SV Ried - SV Mattersburg:
(Fill Metallbau-Stadion, 20.30 Uhr, SR Stuchlik).
Ried: Gebauer - Stocklasa, Glasner, Burgstaller, Ulmer - Lexa, Drechsel, Hadzic, D. Berger - Nacho - Salihi
Ersatz: Auer - Kovacevic, Strak, Bammer, Toth, Brenner, Mader
Es fehlen: Hackmair (verletzt), Kujabi (krank)
Mattersburg: Borenitsch - Csizmadia, Sedloski, Mravac, Pöllhuber - Atan, Mörz, Lindström, Salamon - Th. Wagner, Jancker
Ersatz: Bliem - Pauschenwein, Kovrig, Kogler, Lösch, Doleschal, Malic, Lindner
Es fehlen: Naumoski (gesperrt), Schmidt, Mansberger, Seidl (alle verletzt)
(apa/red)
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