Obama zieht in Umfragen an McCain vorbei:
Die Finanzkrise schadet den Republikanern
- Obama auch in wichtigen Staaten wie Ohio vorne
- Bankenpleiten und Palin verunsichern Republikaner

Gut einen Monat vor der US-Präsidentenwahl liegt der demokratische Kandidat Barack Obama einer neuen Umfrage zufolge sieben Prozentpunkte vor dem Republikaner John McCain. Noch vor drei Wochen hatte McCain einen knappen Vorsprung. In der veröffentlichten Umfrage sprachen sich dagegen 48 Prozent der Befragten für Obama und nur 41 Prozent für McCain aus.
Auch in den wichtigen Staaten Ohio, Florida und Pennsylvania liegt Obama vorn. Wie aus einer Erhebung der Quinnipiac-Universität hervorgeht, stieg die Zustimmung zu dem demokratischen Kandidaten nach dem ersten Fernsehduell in den drei Staaten auf 50 Prozent oder mehr. Ohio, Florida und Pennsylvania gelten als "Swing-Staaten" mit wechselnder Parteipräferenz. Seit 1960 ist kein Kandidat Präsident geworden, der nicht in mindestens zwei dieser Staaten die Mehrheit geholt hat.
Wahlkampfstrategen führen die schwindende Popularität McCains auf mehrere Faktoren zurück, unter anderem auf die Finanzkrise. Aus Kreisen seiner Partei hieß es, McCain tue sich mit Antworten auf die Krise schwer. Außerdem stehe die Öffentlichkeit seiner potenziellen Stellvertreterin Sarah Palin zunehmend skeptisch gegenüber. (apa/red)
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