16-jähriger Londoner überlebte "Kopfstich":
Langes Küchenmesser drang in den Kopf ein
- Jugendlicher war Freund gegen Räuber zu Hilfe geeilt
- Flexible Klinge verhinderte Eindringen in die Knochen

Mehr Glück als Verstand bewies ein 16-jähriger Junge vor knapp einem Jahr, als er einem von Räubern bedrängten Freund auf einer Londoner Straße zu Hilfe eilen wollte. Die Diebe attackierten den Jugendlichen mit einem 13 cm langen Küchenmesser, das sie ihm schließlich tief in den Schädel stießen.
Mit dem Messer im Kopf wurde der Junge ins Krankenhaus gebracht, wo es erst nach einer aufwändigen Notoperation wieder entfernt werden konnte. Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber der Zeitung "Times" das ungewöhnliche Glück des Jugendlichen: Die Klinge wäre so flexibel gewesen, dass sie beim Eindringen in den Kopf nicht die Knochen spalten konnte.
Während das Angriffsopfer zehn Monate im Spital bleiben musste und voraussichtlich Folgeschäden davontragen wird, wurde den Angreifern der Prozess gemacht. Das Gericht befand einen 17-jährigen Gewalttäter nun des Mordversuches für schuldig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
(red)
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