Die Tauben pfeifen auf den Markusplatz:
Fütterverbot lässt Venedig etwas aufatmen
- Flügelvieh wandert zu vorgelagerten Inseln aus
- Zahl der Tiere auf Piazza sank von 20.000 auf 1.000

Die Tauben machen sich neuerdings auf dem Markusplatz in Venedig rar. Nachdem die Stadtverwaltung im Mai die öffentlichen Futter-Verkaufsstände verboten hatte, sei die Zahl der Tiere auf der Piazza von rund 20.000 auf etwa 1.000 gesunken, berichteten italienische Medien.
"Da sie nicht mehr genug zu essen finden, sind viele Tauben auf die vorgelagerten Inseln ausgewichen, wo es reichlich Futter gibt", sagte Renata Codello, die sich um die Erhaltung der architektonischen Denkmäler kümmert. "Auf dem Markusplatz ist eine vertretbare Zahl zurückgeblieben, wobei der malerische Anblick erhalten geblieben ist."
Auch seien die Nester der Vögel vom Dogenpalast und der Markus-Basilika verschwunden, hieß es weiter. Viele Touristen lassen sich seit jeher gerne vor der imposanten Fassade der Kirche mit Dutzenden von Tauben auf den ausgebreiteten Armen ablichten. Die Tauben bereiten jedoch den Stadtvätern schon seit langem Sorgen, da die Tiere die historischen Monumente verschmutzen.
(apa/red)
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