Mexikaner stehlen ein Monsterkondom:
Organisation klärte mit 7 m-Präservativ auf
- Anti-Aids-Gruppe macht "Intoleranz" veranwortlich
- "Kondomobil" hatte zuvor 80.000 Kondome verteilt

Unbekannte haben in Mexiko ein sieben Meter großes Kondom gestohlen, mit dem eine Anti-Aids-Organisation für Verhütung geworben hat. Das Kondom sei auf einem Lieferwagen installiert gewesen, teilte die Organisation "Sol" in Mexiko-Stadt mit. Das gesamte "Kondomobil" sei von den Dieben gestohlen worden. "Sol"-Mitglied Pablo Gomez machte für die Tat Gegner seiner Organisation verantwortlich. Das Verbrechen habe nichts mit der hohen Kriminalität in der mexikanischen Hauptstadt zu tun, sondern "mit Intoleranz".
Gomez schätzte den Schaden für seine Organisation auf umgerechnet 14.500 Euro. Mit dem Lieferwagen und seinem Riesen-Kondom seien auch jede Menge Aufklärungsbroschüren und Präservative verschwunden. "Sol" war mit dem "Kondomobil" in den vergangenen fünf Wochen nach eigenen Angaben in zehn der 32 Bundesstaaten Mexikos unterwegs. Dabei verteilten die Mitglieder der Organisation mehr als 80.000 "echte" Kondome.
(apa/red)
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