Hurrikan "Kyle" erreichte Küste Kanada:
Strom in mehreren Regionen ausgefallen
- Sturm aber weniger heftig als zunächst befürchtet
- Meldungen über Verletzte sind bisher nicht bekannt

Mit Kerzen, Lampen und Kartoffelchips haben sich viele Bewohner der kanadischen Ostküste vor dem Hurrikan "Kyle" gewappnet. Doch "Kyle" stürmte weniger heftig als befürchtet. In der Nacht zum Montag erreichte der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern und schweren Regenfällen die kanadischen Provinzen Nova Scotia und New Brunswick. Die Hurrikanzentren in Dartmouth und Halifax stuften den Hurrikan inzwischen zum Sturm herab. Meldungen über Verletzte gab es bis jetzt nicht.
Nach Berichten des kanadischen Fernsehens fiel in mehr als 18.000 Haushalten der Strom aus. Zahlreiche Werktrupps arbeiteten unter Hochdruck an der Reparatur der Stromleitungen. Etwa 70 Hummer-Fischer hatten vorsorglich ihre Boote in Sicherheit gebracht.
Der Wirbelsturm erreichte Kanada genau fünf Jahre, nachdem Hurrikan "Juan" dort schwere Schäden angerichtet hatte. Am 29. September 2003 hatte das Unwetter bei Halifax auf Land getroffen. Damals starben acht Menschen. (apa/red)
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