Mittwoch, 1. Oktober 2008

Kein Köpferollen bei der Liste "Fritz":
Bürgerforum geht zur Tagesordnung über

  • Nach Scheitern keine Personalrochaden bei Liste Fritz
  • "Viel zu jung, um uns schon jetzt selbst zu zerlegen"

Ohne Personalrochaden ist die Sitzung der Liste Fritz in Innsbruck nach dem Scheitern bei der Nationalratswahl zu Ende gegangen. "Wir sind ein Bürgerforum und keine Köpfe-Roller-Partei", hatte Transitforum-Chef und Dinkhauser-Mitstreiter LAbg. Fritz Gurgiser schon vor Sitzungsbeginn gesagt. Es handle sich um eine ganz normale Arbeitssitzung vor dem nächsten Landtag.

Es habe innerhalb des Bürgerforums nie Personaldiskussionen gegeben, erklärte Gurgiser. Es gebe auch keinen Anlass dafür. "Wir sind viel zu jung, als dass wir uns schon jetzt zerlegen". Fritz Dinkhauser, Obmann des Bürgerforums, verließ die Sitzung noch vor dem Ende.

Man wolle mit voller Kraft für Tirol arbeiten. Das sei das einzige Ziel. Angesprochen auf das eher bescheidene Abschneiden des Bürgerforums bei der Nationalratswahl auch in Tirol meinte Gurgiser: "Es wird Analysen geben". Am Mittwoch sei die Wahl aber kein Thema gewesen

Bei der nächsten Landtagssitzung will die Liste Fritz bei den Agrargemeinschaften Druck machen und auch die Deponie Riederberg werde man thematisieren. "Es ist ein Wahnsinn, wie viel Geld da verschwendet wird", sagte Gurgiser.
(apa/red)

1.10.2008 19:19