Donnerstag, 2. Oktober 2008

Das Wochenende wird kalt und ungemütlich:
Schnee bis auf 1.100 m, Regen im Flachland

  • Wintereinbruch im Gebirge bis Samstag erwartet
  • Regenschauer überziehen ab Donnerstag das Land

Schlechte Nachrichten für alle, die sich an die milden Nachmittagstemperaturen der vergangenen Tage gewöhnt haben: Bis Samstag erwarten uns ein Kälteeinbruch und Regen, im Gebirge muss man mit einem Wintereinbruch rechnen, verkündete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Von Tirol bis Niederösterreich ziehen heute von der Früh weg dichte Wolken und wiederholte Regenschauer durch. Im Osten ist es zwar bewölkt, es sollte aber trocken bleiben. In den südlichen Landesteilen scheint anfangs noch die Sonne, gegen Nachmittag verdichten sich die Wolken und Schauer werden häufiger. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd- bis Nordwest. Die Frühwerte liegen bei fünf bis 13 Grad, tagsüber erwärmt sich die Luft auf zwölf bis 19 Grad. Am wärmsten ist es im Süden. Die Schneefallgrenze liegt in Vorarlberg bei 1.500 Metern, sonst bei 2.000 bis 2.500 Metern.

Am Freitag bleibt es den ganzen Tag über bedeckt und verbreitet regnerisch, im Süden können die Niederschläge auch intensiv ausfallen. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1.100 bis 1.800 Meter. Der Wind weht schwach aus dem Norden. Morgens bewegen sich die Temperaturen zwischen fünf und elf Grad, mit sechs bis zwölf Grad wird es tagsüber aber kaum wärmer.

Samstag bringt Wolken und Sonne im Osten
Geteilt ist das Bild am Samstag. Während der Süden trocken und ab Mittag zeitweise sonnig wird, wechseln im Osten Wolken und Sonne, dazu gehen teils gewittrige Regenschauer nieder. In den übrigen Landesteilen überwiegen zunächst die Wolken und es regnet zeitweise. Im Laufe des Nachmittags sollten sich dann die Wolken größtenteils auflockern und ein wenig Sonnenschein ermöglichen. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 800 und 1.400 Metern. Der Wind bläst mäßig bis lebhaft, im Donauraum zum Teil stark aus West bis Nordwest. Die Tiefstwerte liegen bei ein bis neun Grad, die Höchstwerte bei acht bis 13 Grad. Im Süden sind bis zu 15 Grad möglich.

Mit Restbewölkung und Nebel startet der Sonntag. Bald scheint aber überall die Sonne, am Nachmittag können im Süden aber erneut Wolken auftauchen, gegen Abend sind im Norden ein paar Regentropfen möglich. In der Früh liegen die Temperaturen bei minus drei bis plus sieben Grad, nachmittags klettern die Quecksilbersäulen auf acht bis 17 Grad.

Etwas milder dürfte es auch zu Wochenbeginn werden: In Vorarlberg, dem Tiroler Oberland und im Süden scheint am Montag zumindest zeitweise die Sonne. Im übrigen Österreich tauchen bis zum späten Vormittag Wolken auf, die vor allem im Norden etwas Regen bringen. Danach lockern die Wolken zum Teil auf und die Sonne zeigt sich regional. Der Wind kommt schwach bis mäßig, im Donauraum mitunter lebhaft, aus Südost bis West. Die Temperaturen liegen in der Früh bei zwei bis zwölf Grad, tagsüber erreichen sie 13 bis 21 Grad.
(apa/red)

2.10.2008 15:48