WM-Quali-Gegner mit Respekt vor dem ÖFB:
Sieg über Frankreich hinterlässt Eindruck
- Serbiens Antic: "Österreich hat von der EM profitiert"
- Färöers Olsen: "Österreich sicher besser vorbereitet"
·Brückner sieht Defizit
bei Offensivabteilung
ÖFB-Coach mit taktischer
Disziplin aber zufrieden
·Ivanschitz blickt
bereits nach vorne
Kapitän will von Kater-
stimmung nichts wissen
·Nach der Sensation folgt das Trauerspiel
ÖFB-Team verliert gegen Litauen verdient mit 0:2
·Maierhofer, Harnik &
Aufhauser mit Note 5
Die Spieler des ÖFB-
Teams in der Einzelkritik
·Maierhofer verpasst
Profilierungs-Chance
Rapid-Stürmer ließ Janko
schmerzlich vermissen
Unter den im Moment in Wien weilenden Fußball-Teamchefs tummeln sich auch jene beiden Trainer, die es im Oktober mit der österreichischen Nationalmannschaft zu tun bekommen. Am Rande der UEFA-Tagung zeigten sowohl Radomir Antic (Serbien) als auch Jogvan Martin Olsen (Färöer) vor den bevorstehenden Duellen mit der ÖFB-Auswahl im Rahmen der WM-Qualifikation Respekt vor Andreas Ivanschitz und Co.
Für Antic war der österreichische Sieg gegen Frankreich zum Auftakt der WM-Ausscheidung die logische Folge der Teilnahme an der EURO 2008. "Österreich hat von der EM profitiert und aus den dort begangenen Fehlern gelernt", behauptete der 59-Jährige, der dem Team von Coach Karel Brückner durchaus realistische Chancen auf eine Teilnahme an der Endrunde 2010 in Südafrika einräumt. "Die Gruppe ist offen. Der Sieg gegen die Franzosen war gut fürs Selbstvertrauen, denn wenn man eine Mannschaft wie Frankreich schlägt, kann man jeden schlagen."
Während die Serben so wie Österreich bei drei Punkten aus zwei Partien halten, stehen die Färöer noch ohne Zähler und Torerfolg da. Teamchef Jogvan Martin Olsen, der seit seinem Amtsantritt im Oktober 2005 alle 18 Spiele verlor (darunter waren aber auch knappe Heimniederlagen gegen Italien, Frankreich oder zuletzt Rumänien), hofft beim Kräftemessen mit Österreich am 11. Oktober in Torshavn dennoch auf Punktezuwachs.
In Torshavn erwartet die Österreicher nach den Angaben von Olsen ein mit 6.000 Zuschauern ausverkauftes Haus und die Hoffnung der Insel-Bewohner auf ein neuerliches "Wunder von Landskrona". Zu den Chancen auf eine ähnliche Sensation wie 1990 äußerte sich Olsen zurückhaltend. "Die Österreicher werden sich diesmal sicher anders vorbereiten als damals."
(apa/red)
