Rossi gewinnt den Malaysia-Grand Prix:
Weltmeister zum 150. Mal auf dem Podest
- Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso auf den Plätzen
- 97. Grand Prix-Sieg für den MotoGP-Ausnahmekönner

Der bereits als MotoGP-Weltmeister feststehende Valentino Rossi hat seiner beeindruckenden Karriere einen weiteren Rekord hinzugefügt. Der Italiener gewann in Sepang das Rennen beim Großen Preis von Malaysia und feierte seinen 150. Podiumsplatz beim 209. Motorrad-Grand-Prix-Start. Der Yamaha-Pilot verwies bei seinem 71. Erfolg in der "Königsklasse" den Spanier Dani Pedrosa (Honda) und seinen Landsmann Andrea Dovizioso (Honda), der seine erste MotoGP-Podiumsplatzierung feierte, auf die Plätze.
In der Klasse bis 250 ccm holte sich der Italiener Marco Simoncelli den noch zu vergebenden WM-Titel. Dem Gilera-Fahrer reichte ein dritter Rang, um sich die Krone bereits vor dem letzten Saisonrennen am kommenden Sonntag in Valencia zu sichern. Sieger wurde zum sechsten Mal in seiner Karriere der Spanier Alvaro Bautista (Aprilia) vor dem japanischen KTM-Piloten Hiroshi Aoyama. In der 125-ccm-Klasse holte sich der vom Franzosen Mike di Meglio als Weltmeister entthronte Ungar Gabor Talmacsi (Aprilia) den Tagessieg, der Oberösterreicher Michael Ranseder (Aprilia) war nach seinem schweren Trainingssturz in Australien nicht am Start.
Rossi zeigte sich bei seinem neunten Saisonerfolg weltmeisterlich. Der 29-Jährige übernahm in der 11. Runde die Führung vom von aus der Pole gestarteten Dani Pedrosa und raste ungefährdet zu seinem 97. GP-Sieg. Der abgelöste Weltmeister Casey Stoner beendete das nach dem Tod des Kärntners Dieter Stappert am Freitag mit einer Schweigeminute gestartete Rennen als Sechster. Der Australier behauptete damit auch seinen zweiten Platz in der WM-Wertung vor Pedrosa.
(apa/red)
