Rossi kann den Sack in Motegi zumachen:
6. MotoGP-Titel für Italiener in Reichweite
- Podestplatz im Grand Prix von Japan ausreichend
- Finne Kallio hofft in Viertelliterklasse auf den Sieg

Yamaha-Pilot Valentino Rossi hat beim WM-Lauf in Motegi seine erste von vier Möglichkeiten, sich seinen sechsten MotoGP-Titel zu sichern. Dem Italiener reicht beim Grand Prix von Japan bei einem Sieg von Verfolger Casey Stoner ein Podestplatz, um sich zum bereits achten Mal eine Motorrad-WM-Krone auszusetzen.
Bei seinem bis dato letzten Titel in der Königsklasse vor drei Jahren war Rossi in einer ähnlichen Situation in Motegi spektakulär gestürzt. Den Gesamtsieg hatte sich der "Doktor" aber dann eine Woche später in Sepang geholt.
"Ich habe eine fantastische Serie und habe jetzt Matchball auf den WM-Sieg. Ich will in Motegi unbedingt gewinnen, vor allem für Yamaha, um mich für die tolle Arbeit des Teams zu bedanken", meinte Rossi im Vorfeld. Nach zuletzt vier Siegen in Serie führt der Italiener das Klassement 87 Punkte vor Titelverteidiger Stoner aus Australien an.
Kallio hofft in der Viertelliter-Klasse auf weiteren Sieg
In der Viertelliter-Klasse hofft KTM-Fahrer Mika Kallio (FIN) auf die Wiederholung seines Vorjahressieges, um den Rückstand von 26 Zählern auf WM-Leader Marco Simoncelli (ITA/Gilera) zu verkürzen. Vor knapp zwei Wochen in Indianapolis war das 250er-Rennen wegen Schlechtwetters annulliert worden. Die spanische Aprilia-Armada - angeführt von Alvaro Bautista (3. der WM-Wertung), Hector Barbera (4.) und Alex Debon (5.) - wird es Kallio nicht leichtmachen.
125-ccm-Spitzenreiter Mike di Meglio (FRA) hat das Podium im Visier, um seinen Vorsprung von 25 Punkten auf den Italiener Simone Corsi und 43 auf Titelverteidiger Gabor Talmacsi (HUN) zu verteidigen. Der Oberösterreicher Michael Ranseder (Aprilia) hält nach 13 Saisonrennen als 20. bei 22 WM-Punkten.
(apa/red)
