Bundespräsident ruft das Volk zur Wahl auf:
Hofft auf Beteiligung von über 80 Prozent
- Möglichkeiten zur Stimmabgabe wurden verbessert
- Wahlrecht musste jahrzehntelang erkämpft werden

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Bundespräsident Heinz Fischer hat die wahlberechtigte Bevölkerung zu einer Teilnahme an der Nationalratswahl aufgerufen. Das Recht, in demokratischen Wahlen über die Zusammensetzung des Parlaments zu entscheiden, sei keine Selbstverständlichkeit, "sondern musste in Österreich in jahrzehntelangen Bemühungen erkämpft werden". Es gebe heute noch viele Länder, in denen Bürgern faire demokratische Wahlen verwehrt werden. Daher liege es im Interesse aller Demokraten und aller wahlwerbenden Parteien, dass vom Wahlrecht im größtmöglichen Maß Gebrauch gemacht wird, so Fischer in einer Aussendung.
Der Bundespräsident erinnerte daran, dass die Wahlbeteiligung bei den Nationalratswahlen 1999 bei 80,4 Prozent, 2002 bei 84,2 Prozent und 2006 bei 78,5 Prozent gelegen ist. "Seither sind die Möglichkeiten zur Abgabe der Stimme verbessert und vereinfacht worden und es ist auch das Wahlalter herabgesetzt worden. Es wäre jedenfalls erstrebenswert, wenn Österreich zu jenen Demokratien gehört, wo eine Wahlbeteiligung von 80 Prozent nahezu erreicht oder vielleicht sogar überschritten wird", sagte Fischer.
(apa/red)
